Gerhild Sieber
Translation Science and Technology

Die vielen Facetten des Übersetzens

Kai Bleif hat vier Jahre lang in Ecuador gelebt, bevor er für den Masterstudiengang „Translation Science and Technology“ an die Saar-Uni kam. Neben dem Übersetzen lernen Studenten, sprachtechnologische Werkzeuge zu bedienen. Auch die Grundlagen der Sprachwissenschaften gehören zum Studium.

Jean-Monnet-Lehrstuhl
Foto: Andreas Engel

Der Europarechtler Thomas Giegerich erhält einen zweiten Jean-Monnet-Lehrstuhl.

50.000 Euro für Forschung gegen Diskriminierung und Vorurteile

Europäische Integration, Antidiskriminierung, Menschenrechte und Vielfalt: Mit diesen Themen werden sich Professor Thomas Giegerich und das Team des Jean-Monnet-Lehrstuhls künftig verstärkt befassen. Die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur der Europäischen Union hat dem Europarechtler und Co-Direktor des Europa-Instituts im Rahmen des Erasmus+-Programms einen zweiten Jean-Monnet-Lehrstuhl zuerkannt.

Kulturwissenschaft
DIE ZEIT_Lara Huck

Das ZEIT-Verlagshaus in Hamburg.

Uni-Absolventin arbeitet in renommiertem Verlagshaus

Über ein Praktikum und PR-Volontariat konnte die Geisteswissenschaftlerin Miriam Grether direkt bei ihrem Traumverlag einsteigen. Dort hat sie heute viel mit Hochschulen zu tun.

Materialforschung
Marc Meyers u.a.

Humboldt-Preisträger folgte Roosevelts Spuren am Amazonas

Es ist die Neugierde. Sie treibt den Humboldt-Preisträger Marc Meyers an, der vor kurzem am Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) auf dem Campus der Saar-Uni forschte. Der Materialwissenschaftler von der University of California will wissen, warum Materialien aus der Natur so sind, wie sie sind und was sich davon möglicherweise technisch nutzen lässt. Diese Neugierde war es auch, die ihn auf die Spuren des amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt in das Amazonas-Gebiet führte.

Interview
Fotos: DIaLOGIKa

Dr. Jan Messerschmidt

"Von unserer Zusammenarbeit mit der Uni profitieren auch Studenten"

Dr. Jan Messerschmidt, Geschäftsführer des IT-Unternehmens DIaLOGIKa, engagiert sich seit über 25 Jahren als Stifter der Universitätsgesellschaft für die Saar-Uni. Im Interview erklärt er, warum - und zeigt auf, wie Studenten vom engen Kontakt seiner Firma zur Uni profitieren.

Physik
Michael/fotolia

Die Kulisse der Flatirons sieht Christoph Kurz täglich. Sein Arbeitsplatz liegt direkt neben dem Ausläufer der Rocky Mountains.

Der Molekül-Fallensteller von Colorado

Christoph Kurz studierte in Saarbrücken und München Physik, die Promotion schloss er mit Bestnote an seiner Heimatuniversität in Saarbrücken ab. Seit zwei Jahren forscht er am US-Pendant der deutschen Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Boulder, Colorado, an Methoden, um die Molekülspektroskopie, die Untersuchung von Molekülen mittels Licht, zu verbessern – Seite an Seite mit dem Physik-Nobelpreisträger David Wineland.

Recht
Titelfoto: Anja Neufing

Das erfolgreiche Vis-Team: María Cristina Rosales del Prado, Hendrik Mayer, Corina Vodă, Caio Prado Rocha, Geetanjali Sharma.

Studenten der Saar-Uni erfolgreich bei der Jura-WM

Bei der Weltmeisterschaft der juristischen Fakultäten in Wien räumte das Team der Saar-Uni mehrere Auszeichnungen ab und belegte mit Rang 12 von 342 Teams einen absoluten Spitzenplatz. Der „Vis Moot“, ein simulierter Schiedsprozess, bei dem die Studenten in die Rolle von Anwälten schlüpfen, verlangte den Teilnehmern einiges ab. Ein Aufwand, der sich lohnt.

Materialwissenschaft
ESA / S. Corvaja

Astronaut Matthias Maurer hat an Saar-Uni studiert

Matthias Maurer aus dem saarländischen Oberthal hat an der Universität des Saarlandes Materialwissenschaft studiert. Seit Februar 2017 gehört er zum Astronautenteam der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Mathematik und Informatik
Oliver Dietze

Joachim Weickerts Trick: Wenige Informationen speichern, um das Bild später dennoch in hoher Qualität wiederherzustellen.

Wahrscheinlich gelingt das Unwahrscheinliche

Bilder und Videos nehmen gigantischen Speicherplatz in Beschlag, das weltweit erzeugte Datenvolumen wächst rasant von Jahr zu Jahr. Um diese Datenmengen platzsparend ablegen zu können, forschen Wissenschaftler an immer besseren Kompressionsverfahren. Einer davon ist der Saarbrücker Mathematiker und Informatiker Joachim Weickert, der für eine außergewöhnliche Idee nun mit dem angesehensten Forschungspreis der Europäischen Union, dem ERC Advanced Grant, mit bis zu 2,5 Millionen Euro gefördert wird. Sein Verfahren ist an die Natur angelehnt: Es folgt denselben Regeln wie die Ausbreitung von Wärme. Weickerts Hauptaufgabe: Er muss die mathematische Nadel finden - und zwar nicht in einem Heuhaufen, sondern in unfassbar vielen.

Materialchemie
Foto: h.ollmann

Biegsamer Touchscreen: Indra Backes experimentiert mit einer Folie, auf die sich zarte, leitfähige Golddrähte aufdrucken lassen.

"Gold-Tinte" macht biegsame Touchscreens möglich

Die Elektronik in Touchscreens, Bildschirmen und Solarzellen muss gleichzeitig transparent und leitfähig sein. Zukünftig sind aber auch biegsame Elektroden gefragt: Sie sollen beispielsweise direkt in Kleidung oder Verpackungen eingebaut werden. Hierfür haben Forscher im Arbeitskreis von Professor Tobias Kraus am INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien - eine neuartige "Gold-Tinte" entwickelt. Master-Absolventin Indra Backes hat damit geforscht und ist für ihre Masterarbeit ausgezeichnet worden.

Landespreis für Hochschullehre
Gerhild Sieber

Startbereit für die Aufnahme: Peter Tischer, Roger Charlton und Christoph Klein (v.l.)

"Hello everyone" - Englisch lernen per Podcast

Bunte fünf-Minuten-Programme rund um die englische Sprache und Kultur: Für alle, die ihr Englisch auf unterhaltsame Weise verbessern möchten, produziert ein Team des Sprachenzentrums der Uni RoPeCast – den Englisch-Podcast der Saar-Uni. Das Projekt hat jetzt den Lehrepreis der Ministerpräsidentin erhalten.

Landespreis für Hochschullehre
Gerhild Sieber

Junior-Professor Moritz Weber liebt es, mathematische Aufgabenstellungen zu erklären.

Vom Umgang mit Wurzel, Pi und anderen mathematischen Operationen

Sein Engagement hilft Flüchtlingen, die studieren möchten, ihre Mathe-Kenntnisse aufzufrischen. So sind sie besser für den Eingangstest an der Saar-Uni gerüstet: Moritz Weber, Junior-Professor für Mathematik, hat nun für sein ehrenamtliches Projekt den Lehrepreis der Ministerpräsidentin erhalten.

IT-Sicherheit
Photocase

Informatiker warnen vor Massen-Angriffen im Internet

Massen-Angriffe aus dem Internet fürchten viele: Millionen Anfragen innerhalb kürzester Zeit überlasten Onlinedienste, legen sie für Stunden lahm und zwingen so Unternehmen in die Knie. Die Betreiber des angegriffenen Dienstes können oft nur reagieren, indem sie den Anfrageansturm geschickt umleiten oder diesem einen vor Rechenkraft strotzenden Server entgegenstellen. Das muss jedoch sehr schnell geschehen. Forscher des Kompetenzzentrums für IT-Sicherheit CISPA an der Universität des Saarlandes haben daher eine Art Frühwarnsystem entwickelt.

Sprachtechnologie
Oliver Dietze

Computerlinguisten verbessern Assistenzsystem für Fluglotsen

Von ihren Entscheidungen hängen Menschenleben ab, ihre psychische Belastung ist enorm. Zwischen 3,5 bis 11,3 Sekunden dauert im Durchschnitt ein Funkkontakt, währenddessen Fluglotsen dem Piloten zuhören, den Radarschirm überprüfen und neue Anweisungen geben. Assistenzsysteme sollen sie dabei unterstützen. Jedoch fehlt diesen die Fähigkeit, die ausgetauschten Kurzsätze zu verstehen und zu verarbeiten. Computerlinguisten an der Universität des Saarlandes haben nun mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein System entwickelt, das zuhört und mitdenkt.

Pharma-Forschung
Foto: Gregor Fuhrmann

Der Apotheker und Arzneimittel-Forscher Gregor Fuhrmann im Labor des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung (HIPS).

Mit dem Vesikel-Taxi zum Infektionsherd

Antibiotika im menschlichen Körper genau dorthin zu schleusen, wo sich krankmachende Bakterien aufhalten – das ist das Ziel des Pharmazeuten Gregor Fuhrmann. Als Transportmittel will er winzige Bläschen einsetzen, so genannte Vesikel. Sie werden von Körperzellen und von Bakterien produziert, um miteinander zu kommunizieren. Für sein Forschungsvorhaben am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung (HIPS) erhält der 34-jährige Wissenschaftler 2,1 Millionen Euro im Rahmen von „NanoMatFutur“. Das Programm für den Aufbau einer unabhängigen Forschergruppe wird vom Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Materialwissenschaft
privat

Für ein Forschungspraktikum nach Kalifornien

Ronja Anton und Kai Rochlus haben über zwei Monate an der Universität in Santa Barbara geforscht. Die Studenten der Materialwissenschaft wurden dabei durch ein Saarbrücker Austauschprogramm unterstützt: Das Leibniz-Institut für Neue Materialien vergibt jedes Jahr zwei Stipendien.

Forschernetzwerk
Saar-Uni

Pharmazie-Professor Claus Jacob forscht an Wirkstoffen und Arzneimitteln, die sich aus heimischen Pflanzen gewinnen lassen.

Fit bis ins hohe Alter durch die richtige Ernährung?

Wie man mit der richtigen Ernährung vielen Krankheiten vorbeugen kann, und inwiefern sich mit einer spezifischen Diät Alterungsprozesse beeinflussen lassen, ist Gegenstand des Verbundprojekts „NutRedOx“. Es wurde im Dezember von der Europäischen Union bewilligt und wird ab Mitte 2017 für vier Jahre gefördert. Am Forschernetzwerk beteiligt sind rund hundert Wissenschaftler ganz unterschiedlicher Fachrichtungen und aus verschiedenen Ländern – von den Maghreb-Staaten bis zum Kaukasus –, darunter auch das Team von Claus Jacob, Professor für Bioorganische Chemie an der Universität des Saarlandes.

Designetz
Titelfoto: Oliver Dietze

Rechtsinformatiker Christoph Sorge ist Experte für Datenschutz in intelligenten Stromnetzen und in der Hausautomation.

Rechtsinformatiker sorgen für sichere Daten im Stromnetz der Zukunft

Intelligente Stromzähler sollen künftig in deutschen Haushalten Daten über den Energieverbrauch der Bewohner sammeln und transparent machen, wann und wo wieviel Strom verbraucht wird. Der Rechtsinformatiker Christoph Sorge von der Saar-Uni forscht daran, dass die Daten dabei gut geschützt und sicher vor Missbrauch und unbefugtem Zugriff sind. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert seine Forschung im Rahmen des SINTEG-Verbundprojektes „Designetz“ mit rund 450.000 Euro.

Energiespar-Beauftragter
Thorsten Mohr

Achim Ohlmann findet heraus, wo an der Universität Energie und Wärme eingespart werden können.

Weniger Licht? Nein, weniger Strom!

Goethes – umstrittene – letzte Worte „Mehr Licht!“ ergänzt Achim Ohlmann mit: „Ja, gerne, aber bitte weniger Strom!“ Denn Ohlmann beschäftigt sich seit vergangenem Jahr mit der Reduzierung von Strom und Wärme an der Saar-Uni. Der Energiespar-Beauftragte der Universität dreht mit der Arbeitsgruppe Energie an vielen kleinen Stellschrauben, um die immensen Kosten, die an einem so komplexen Gebilde wie einer Universität auflaufen, zu reduzieren. Mit ersten Ergebnissen.

DAAD-Preis
Sieber

Maria Stepanova möchte später in der pharmazeutischen Forschung arbeiten. Nun steht erst einmal das Erste Staatsexamen an.

Studentin aus Russland wird für gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet

Die Pharmazie-Studentin Maria Stepanova aus Russland hat den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender 2016 gewonnen. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird jährlich an internationale Studenten deutscher Universitäten für besonders gute akademische Leistungen und außerordentliches gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement vergeben.

Drittmittel
Titelbild: Oliver Dietze

An der Saar-Uni helfen Forschungsmentoren wie der Messtechniker Andreas Schütze (l.) bei Fragen zu Forschungsanträgen weiter.

Viel Rückenwind für Forscher mit großen Plänen

Forschungsgelder zu beantragen ist eine Wissenschaft für sich. Es geht um viel, die Konkurrenz um die Geldtöpfe ist groß, der Wettbewerb zunehmend hart. Hier ins Schwarze zu treffen, kann Neulinge wie Profis ins Schwitzen bringen. Wertvolle Schützenhilfe leisten an der Saar-Uni die Servicestelle „Strategisches Forschungsmanagement“ und ehrenamtliche Forschungsmentoren.