Cybersicherheit

Im "Hackerwettbewerb" gegen die weltweit Besten

IT-Sicherheitswettbewerbe namens „Capture the flag“ (CTF) gelten als Hackerwettkämpfe, sind jedoch für Studierende weltweit eine praktische Übung, die jede Vorlesung über IT-Sicherheit in puncto Lernspaß schlägt. Seit 2014 nimmt die Gruppe „saarsec“, die sich aus Cybersecurity-Studierenden der Universität des Saarlandes zusammensetzt, an solchen Wettbewerben teil.

International

Saar-Uni will sich weltweit mit Alumni vernetzen

Die Universität des Saarlandes will den Kontakt zu ihren Absolventen intensivieren und ein internationales Alumni-Netzwerk aufbauen. Darüber sollen strategische Partnerschaften mit Hochschulen in der ganzen Welt entstehen. Ein Ziel ist dabei, Studierende für die Saar-Uni zu begeistern und den internationalen Austausch zu fördern. Als Multiplikatoren wurden jetzt Alumni aus über 20 Ländern eingeladen.

Anglistik

Anglisten vernetzen sich mit Frankreich und Polen

Über europäische Grenzen hinweg britische Literaturen und Kulturen diskutieren, gemeinsam forschen und lehren und den Austausch fördern: Das ist das Ziel von zwei Kooperationen der Anglistik der Saar-Universität. Mit der Université de Lorraine unterzeichneten die Anglisten kürzlich eine Vereinbarung zur gemeinsamen Lehre. Mit der Universität Warschau gibt es seit Jahren wechselseitige Besuche von Wissenschaftlern. Im Juni kamen die drei Partner in einem Workshop zu „Utopien und Dystopien“ zusammen.

Uni und Schule

Schüler erforschen die Luftqualität

Wie viel Feinstaub schwebt vor dem Schulgebäude in der Luft? Wie steht es um die Luftqualität im Klassenraum? Können Bienen außer Wärme auch den Kohlendioxidgehalt im Bienenstock regulieren? Solche Fragen können Schüler jetzt in einem neuen Angebot erforschen. Mit mobiler Messtechnik lernen sie, die Luftqualität zu bewerten.

Ehrung durch den Bundespräsidenten

Lina Dacharry setzt sich für internationale Studenten ein

Seit fünf Jahren engagiert sich die 22-jährige Studentin Lina Dacharry an der Saar-Uni für internationale Studentinnen und Studenten: Sie vermittelt Wohnungen, organisiert Freizeitaktivitäten und hilft den Studenten dabei, sich hier schnell zu integrieren. Dafür wurde sie – neben vielen anderen Ehrenamtlichen – von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum diesjährigen Neujahrsempfang auf Schloss Bellevue eingeladen.

Poststelle

Wenn die Postfrau 600.000-mal klingelt

Die Poststelle der Saar-Uni managt über 600.000 Sendungen pro Jahr. Sie stellt Briefe und Päckchen pünktlich an die einzelnen Empfänger zu und bringt auch deren Post zügig in Umlauf. Damit dies gelingt, müssen Ulrike Prinz und ihre vier Kolleginnen und Kollegen viele kleine Details im Tagesablauf beachten. Das kann manchmal aufreibend sein. Spaß macht es in jedem Fall, wie ein Besuch in der Poststelle zeigt.

Faire Uni

Saar-Uni darf weiter den Titel „Fairtrade-University“ tragen

Die Saar-Universität darf sich weiter „Fairtrade-University“ nennen. Im Mai 2014 war sie als erste faire Uni Deutschlands ausgezeichnet worden, nun wurde sie bereits zum zweiten Mal „rezertifiziert“. Inzwischen gibt es in Deutschland 19 faire Universitäten, darunter die htw saar, die 2017 als zweite im Saarland ausgezeichnet wurde. An der Saar-Uni machen viele internationale Studenten bei der Initiative mit. Und es gibt erste Ansätze, das Fairtrade-Bewusstsein in der Lehre zu verankern.

Internationale Kooperation

Dekane aus Lateinamerika auf dem Campus

25 Dekaninnen und Dekane von Universitäten aus Lateinamerika kommen vom 24. bis 28. September auf den Campus, um sich im Wissenschaftsmanagement weiterzubilden. Ein Ziel der Fortbildung, die bereits zum siebten Mal stattfindet, ist es, die Fakultätsleiter und ihre Universitäten zu vernetzen. In Lateinamerika bildet sich inzwischen ein eigenes Netzwerk.

Biophysik

Biophysik-Neubau wurde vom Wissenschaftsrat empfohlen

Auf dem Campus Saarbrücken der Universität soll bis zum Jahr 2023 ein neuer Forschungsbau errichtet werden, in dem die wissenschaftlichen Aktivitäten des Zentrums für Biophysik zusammengeführt werden. Der Wissenschaftsrat hat jetzt eine Förderung ohne Einschränkung empfohlen. Mit der Entscheidung des Wissenschaftsrates ist der wichtigste Schritt getan, damit die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz im Juni die Förderung beraten und beschließen kann. Mit dem Vorhaben bündelt die Universität die biophysikalischen Forschergruppen, die bisher über den Campus verteilt sind, in einem Gebäude.