Hackathon

Informatiker wollen Behörden bei Corona-Erfassung entlasten

Nur wer die genauen Corona-Infektionszahlen kennt, kann effektive Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entwickeln. Jedoch erschweren uneinheitliche Übermittlungswege, potenzielle Bruchstellen in der Übermittlungskette und eine große Anzahl beteiligter Akteure den zügigen und exakten Datentransfer an entscheidende Stellen. Hierbei soll das Infektionsmelde- und -informationssystem (IMIS) helfen. Zwei Informatik-Masterstudenten der Saar-Universität sind an der Entwicklung beteiligt.

3-D-Druck

Start-up verwandelt sich in Mini-Fabrik für Atemschutzmasken

Das Fehlen von Schutzkleidung, vor allem von Atemschutzmasken, ist eine der größten Herausforderungen im Kampf gegen das Coronavirus. Ob dafür genähte oder im 3-D-Drucker produzierte Atemschutzmasken besser sind, wird in der Internet-Gemeinde kontrovers diskutiert. Das Saarbrücker Start-up „2log.io“, eigentlich auf die Digitalisierung in Handwerksbetrieben spezialisiert, vereint beide Ansätze. Innerhalb von acht Minuten druckt es ein Atemmaskengestell, in das man ein Tuch einspannen kann.

Systems Engineering

Gesichtsschilde gegen Corona aus dem 3D-Drucker

Die Fachrichtung Systems Engineering der Saar-Uni unterstützt die Initiative MakerVsVirus im Kampf gegen Corona. Unter diesem Motto haben sich Freiwillige zusammengetan, die mit 3D-Druckern Gesichtsschilde für Ärztinnen, Ärzte und medizinisches Personal herstellen. Professor Georg Frey hat 3D-Drucker aus verschiedenen Lehrstühlen zusammengetragen, die im Notbetrieb der Uni für den guten Zweck zugange sind.

Cybersicherheit

Im "Hackerwettbewerb" gegen die weltweit Besten

IT-Sicherheitswettbewerbe namens „Capture the flag“ (CTF) gelten als Hackerwettkämpfe, sind jedoch für Studierende weltweit eine praktische Übung, die jede Vorlesung über IT-Sicherheit in puncto Lernspaß schlägt. Seit 2014 nimmt die Gruppe „saarsec“, die sich aus Cybersecurity-Studierenden der Universität des Saarlandes zusammensetzt, an solchen Wettbewerben teil.

International

Saar-Uni will sich weltweit mit Alumni vernetzen

Die Universität des Saarlandes will den Kontakt zu ihren Absolventen intensivieren und ein internationales Alumni-Netzwerk aufbauen. Darüber sollen strategische Partnerschaften mit Hochschulen in der ganzen Welt entstehen. Ein Ziel ist dabei, Studierende für die Saar-Uni zu begeistern und den internationalen Austausch zu fördern. Als Multiplikatoren wurden jetzt Alumni aus über 20 Ländern eingeladen.

Anglistik

Anglisten vernetzen sich mit Frankreich und Polen

Über europäische Grenzen hinweg britische Literaturen und Kulturen diskutieren, gemeinsam forschen und lehren und den Austausch fördern: Das ist das Ziel von zwei Kooperationen der Anglistik der Saar-Universität. Mit der Université de Lorraine unterzeichneten die Anglisten kürzlich eine Vereinbarung zur gemeinsamen Lehre. Mit der Universität Warschau gibt es seit Jahren wechselseitige Besuche von Wissenschaftlern. Im Juni kamen die drei Partner in einem Workshop zu „Utopien und Dystopien“ zusammen.

Uni und Schule

Schüler erforschen die Luftqualität

Wie viel Feinstaub schwebt vor dem Schulgebäude in der Luft? Wie steht es um die Luftqualität im Klassenraum? Können Bienen außer Wärme auch den Kohlendioxidgehalt im Bienenstock regulieren? Solche Fragen können Schüler jetzt in einem neuen Angebot erforschen. Mit mobiler Messtechnik lernen sie, die Luftqualität zu bewerten.

Ehrung durch den Bundespräsidenten

Lina Dacharry setzt sich für internationale Studenten ein

Seit fünf Jahren engagiert sich die 22-jährige Studentin Lina Dacharry an der Saar-Uni für internationale Studentinnen und Studenten: Sie vermittelt Wohnungen, organisiert Freizeitaktivitäten und hilft den Studenten dabei, sich hier schnell zu integrieren. Dafür wurde sie – neben vielen anderen Ehrenamtlichen – von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum diesjährigen Neujahrsempfang auf Schloss Bellevue eingeladen.

Poststelle

Wenn die Postfrau 600.000-mal klingelt

Die Poststelle der Saar-Uni managt über 600.000 Sendungen pro Jahr. Sie stellt Briefe und Päckchen pünktlich an die einzelnen Empfänger zu und bringt auch deren Post zügig in Umlauf. Damit dies gelingt, müssen Ulrike Prinz und ihre vier Kolleginnen und Kollegen viele kleine Details im Tagesablauf beachten. Das kann manchmal aufreibend sein. Spaß macht es in jedem Fall, wie ein Besuch in der Poststelle zeigt.