Rechtswissenschaft

Die juristischen „Vizeweltmeister“ aus dem Saarland

Vier junge Juristinnen und Juristen des Europainstitutes waren sehr erfolgreich bei einem internationalen Nachwuchswettbewerb in Miami. Unter 130 Teams belegten sie am Ende den zweiten Platz. Entscheidend war dabei nicht, dass jeder für sich glänzen konnte. Verantwortlich für den Erfolg war vielmehr eine „unglaubliche Teamleistung“, wie ihr Betreuer, Professor Marc Bungenberg, weiß.

Kunsthandel

Saarbrücker Jurist sieht Käufer in Kunstauktionen unangemessen benachteiligt

Vor einigen Jahren sorgte Wolfgang Beltracchi für Aufruhr auf dem Kunstmarkt. Er verkaufte gefälschte Kunstwerke als echte Gemälde über Kunstauktionen. In solchen Fällen haben Käufer nicht das ersteigert, was sie eigentlich wollten, nämlich echte Bilder. Trotzdem sieht die momentane Vertragspraxis vor, dass der Käufer in der Regel die Gefahr hierfür trägt, da die Auktionshäuser ihre Haftung grundsätzlich ausschließen. Der Saarbrücker Jurist Andreas Kaletsch hat nun eine Doktorarbeit vorgelegt, in der er die in der Praxis vorzufindende Vertragsgestaltung untersucht, die seiner Ansicht nach eine unangemessene Benachteiligung der Käufer darstellt. Seine Arbeit könnte die Rechte der Käufer entscheidend stärken.

„Licence de droit“

Juristisches Doppelstudium öffnet den Weg in eine internationale Karriere

Björn Schümann studiert gleich zwei Rechtssysteme – das deutsche und das französische. In Deutschland ist dieses Doppelstudium nur in Saarbrücken möglich: Der Studiengang „Droit“ an der Universität des Saarlandes führt in drei Jahren zum Bachelor-Abschluss der französischen Juristenausbildung. Diesen hat der Jura-Student bereits in der Tasche. Für seine Abschlussarbeit ist der 22-Jährige mit dem Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule ausgezeichnet worden.

Recht

Studenten der Saar-Uni erfolgreich bei der Jura-WM

Bei der Weltmeisterschaft der juristischen Fakultäten in Wien räumte das Team der Saar-Uni mehrere Auszeichnungen ab und belegte mit Rang 12 von 342 Teams einen absoluten Spitzenplatz. Der „Vis Moot“, ein simulierter Schiedsprozess, bei dem die Studenten in die Rolle von Anwälten schlüpfen, verlangte den Teilnehmern einiges ab. Ein Aufwand, der sich lohnt.

Mentorenprogramm

Mit Mentor wird der Studienbeginn nicht zur Odyssee

An der Saar-Uni helfen seit zehn Jahren erfahrene Studentinnen und Studenten den Erstsemestern: Sie kümmern sich, haben Antworten und Ansprechpartner parat, geben Tipps rund um den Start an der Uni – auch übers erste Semester hinaus. 226 Mentoren waren im vergangenen Wintersemester ehrenamtlich für die Studienanfänger im Einsatz. Das sind fast 100 mehr als im Jahr zuvor. Über 800 Erstsemester hatten sich diesmal beim Mentorenprogramm angemeldet. Das Angebot kommt an: Mehr als 94 Prozent empfehlen es weiter.

Designetz

Rechtsinformatiker sorgen für sichere Daten im Stromnetz der Zukunft

Intelligente Stromzähler sollen künftig in deutschen Haushalten Daten über den Energieverbrauch der Bewohner sammeln und transparent machen, wann und wo wieviel Strom verbraucht wird. Der Rechtsinformatiker Christoph Sorge von der Saar-Uni forscht daran, dass die Daten dabei gut geschützt und sicher vor Missbrauch und unbefugtem Zugriff sind. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert seine Forschung im Rahmen des SINTEG-Verbundprojektes „Designetz“ mit rund 450.000 Euro.

Beste-Preis

Wie Studenten ehrenamtlich anderen helfen

Sie setzen sich für andere ein. Dafür dass Menschen, die vor Krieg und Gewalt geflohen sind, ein neues Leben aufbauen können. Oder dafür, dass Studienanfängern der Start an der Uni leichter fällt. Uni und Asta zeichneten bei der Semestereröffnungsfeier im Oktober Studenten für ihr Engagement mit dem Beste-Preis aus.

International studieren

Als Jura-Student ins Ausland? Na klar!

Eine Zeit lang im Ausland zu studieren, macht reicher: an Erfahrungen, an Freunden, an Lebenslust. Und es zahlt sich bei der Jobsuche aus. Mit über 550 Partner-Unis weltweit stehen Studenten der Saar-Uni die Wege offen. Allein die Juristen pflegen 65 internationale Partnerschaften. Trotzdem sind noch zu viele Jura-Studenten eher heimatverbunden.