Rechtswissenschaft

Die juristischen „Vizeweltmeister“ aus dem Saarland

Vier junge Juristinnen und Juristen des Europainstitutes waren sehr erfolgreich bei einem internationalen Nachwuchswettbewerb in Miami. Unter 130 Teams belegten sie am Ende den zweiten Platz. Entscheidend war dabei nicht, dass jeder für sich glänzen konnte. Verantwortlich für den Erfolg war vielmehr eine „unglaubliche Teamleistung“, wie ihr Betreuer, Professor Marc Bungenberg, weiß.

Systems Engineering

Dieser Koffer folgt automatisch auf Schritt und Tritt

Lästiges Schleppen und kippeliges Hinterherziehen von Reisegepäck könnten bald der Vergangenheit angehören: Studenten der Saar-Uni wollen mit einem smarten Koffer dafür sorgen, dass Reisende in Zukunft ihre Hände für Wichtigeres frei haben. Der Prototyp, den die vier Nachwuchsforscher entwickeln, heftet sich an die Fersen - oder bei Rollstuhlfahrern auch an die Felgen - seines Besitzers und fährt ihm oder ihr ohne Weiteres hinterher.

Studentisches Engagement

Studierende diskutieren an der Saar-Uni über autonome Systeme

In Österreich entscheiden Algorithmen über Anträge auf finanzielle Unterstützung von Arbeitssuchenden und selbstfahrende Autos verursachen Unfälle auf den Straßen der USA – längst durchdringen autonome Systeme unsere Gesellschaft und stellen uns weltweit vor neue Herausforderungen: Welche ethischen Richtlinien sollen zukünftig für Entscheidungstragende der IT-Branche und für die Entwicklung von Software gelten? Sollte ein Mensch ein Recht darauf haben, eine Erklärung zu erhalten, wenn eine automatisierte Entscheidung getroffen wurde, die ihn betrifft? Mit diesen und weiteren Fragen befassten sich Stipendiatinnen und Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes in einem von ihnen selbst organisierten Seminar zum Thema „Autonome Systeme – Spannungsfeld Mensch und Maschine“, das vom 2. bis zum 5. September 2019 an der Universität des Saarlandes stattfand.

Lehramt

„Die Schüler sollen selbst erleben, wie Mathematik und Physik funktionieren“

Michelle Schwarz studiert Mathematik und Physik auf Lehramt. Neben ihren zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten vor allem im Sport meistert die ehemalige Leistungsschwimmerin auch ihr Studium mit Bravour. Sie hatte schon immer Freude daran, ihr Wissen an andere weiterzugeben, früher an ihre Mitschüler, heute als angehende Lehrerin an Kinder und Jugendliche. Dass Sport nicht mit zur ersten Wahl ihrer Studienfächer gehörte, mag überraschen. Aber es hat gute Gründe, warum sich die Saarländerin für Mathe und Physik entschieden hat.

Human- und Molekularbiologie

Wo Biowissenschaften und Medizin aufeinander treffen

Wie entstehen Krankheiten – und wie lassen sie sich mit innovativen Therapien besser behandeln? Das lernen Studenten der Saar-Uni im Bachelor- und Masterstudiengang „Human- und Molekularbiologie“. Das Studium wird gemeinsam von Naturwissenschaftlern und Medizinern der Universität organisiert. Die Studentin Kim Marie Weisgerber findet die humanbiologische Ausrichtung ihres Studiums ideal.

Materialwissenschaft

Schon im Studium Forschung von Weltrang

Jutta Luksch hat in ihrem Studium mitgeholfen, eine Weltneuheit zu entwickeln. Sie forschte im Rahmen von Praktika am Imperial College in London wie auch in Prag. Für ihre Messungen nutzte sie Spezialgeräte am Helmholtz-Zentrum Berlin und in Lyon – und: Sie hat schon wissenschaftliche Publikationen vorzuweisen. Jetzt erhält die Nachwuchsforscherin den Ulrich-Gonser-Preis.

Teure Mieten

Im Saarland reicht der Platz in der Studentenbude

Ein Studium ist nicht nur inhaltlich anspruchsvoll. Auch finanziell ist die Zeit an der Uni eine Herausforderung für viele. Insbesondere die Miete bereitet vielen Studenten, aber auch deren Eltern, Kopfzerbrechen. Ein Studium in Saarbrücken ist dabei um ein Vielfaches günstiger als in teuren Städten wie Frankfurt oder München. Mehrere Hundert Euro können alleine durch die günstigere Miete gespart werden.

Masterstudium „Deutsch-Französische Studien“

Wie Literatur den interkulturellen Dialog beflügeln kann

Nathalie Wagner hat den trinationalen Masterstudiengang „Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation“ absolviert. In ihrer Abschlussarbeit hat sich die Luxemburgerin mit dem Potenzial von Literatur für die interkulturelle Verständigung befasst. Dafür ist sie mit dem Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule ausgezeichnet worden.

„Licence de droit“

Juristisches Doppelstudium öffnet den Weg in eine internationale Karriere

Björn Schümann studiert gleich zwei Rechtssysteme – das deutsche und das französische. In Deutschland ist dieses Doppelstudium nur in Saarbrücken möglich: Der Studiengang „Droit“ an der Universität des Saarlandes führt in drei Jahren zum Bachelor-Abschluss der französischen Juristenausbildung. Diesen hat der Jura-Student bereits in der Tasche. Für seine Abschlussarbeit ist der 22-Jährige mit dem Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule ausgezeichnet worden.