Professor Hans-Jörg Schneider wird 85 Jahre alt

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Am 19. September kann der Professor für Organische Chemie an der Universität des Saarlandes Dr. Hans-Jörg Schneider seinen 85. Geburtstag begehen. In Stuttgart geboren, absolvierte er sein Studium der Chemie, Physik und Biologie an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen, der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Technischen Universität Berlin. Nach seiner Tübinger Promotion ging Hans-Jörg Schneider von 1967 bis 1969 als Postgraduate Research Fellow an die University of California (San Diego) und kehrte anschließend als Forschungsassistent nach Tübingen zurück. Im April 1971 wechselte der Jubilar als wissenschaftlicher Assistent an die Universität des Saarlandes und wirkte nach der Habilitation im Juni 1972 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2000 als Professor für Organische Chemie. [mehr]

Experte für Herz- und Nierenerkrankungen

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Thimoteus Speer ist neuer Professor für Translationale Kardio-Renale Medizin. Sein Forschungsschwerpunkt sind die Mechanismen kardiovaskulärer Erkrankungen bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz. Dazu leitet er zwei Teilprojekte im DFG-Sonderforschungsbereich TRR-219 der Universität des Saarlandes und RWTH Aachen. Zudem beschäftigt er sich mit den Effekten von Blutfetten auf die Funktion des angeborenen Immunsystems an der Schnittstelle zwischen Niere und Herz (siehe Pressetext). 2019 wurde Speer mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis für Nachwuchsforscher ausgezeichnet. An der Klinik für Innere Medizin IV am Universitätsklinikum des Saarlandes ist er leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor. 

Professor Karl Fischer wird 95 Jahre alt

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Am 4. Juli kann der emeritierte Professor für Kristallographie an der Universität des Saarlandes, Dr. Karl Fischer, seinen 95. Geburtstag begehen.
In Zwickau geboren, kam er nach der Promotion in Erlangen, Forschungen in Frankfurt und am Institute for Advanced Studies der Technischen Universität in Cambridge, Massachusetts (MIT), sowie der Habilitation in Frankfurt nach Saarbrücken. An der Universität des Saarlandes leitete Fischer von 1964 bis 1993 das Institut für Kristallographie, das 1984 in den Fachbereich Physik integriert wurde. Der Jubilar wirkte im Vorstand des Sonderforschungsbereichs 130 „Ferroelektrika“ und nahm Gastprofessuren an der University of Minnesota und am Institut Laue-Langevin in Grenoble wahr. Zudem engagierte er sich in zahlreichen Fachgesellschaften und Beiräten [mehr]

FONTE-Stiftungsprofessor am CEUS zu Gast

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Der Literaturwissenschaftler Dr. Niklas Bender ist im Rahmen einer Stiftungsprofessur der FONTE-Stiftung im Sommersemester 2020 am Europa-Kolleg CEUS zu Gast. Er bietet zwei virtuelle Lehrveranstaltungen zu Motiven in der Literatur an – dabei geht es um Frauenfiguren sowie Kleriker-Darstellungen in der Literatur des europäischen Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Niklas Bender studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Neuere deutsche Literatur in Berlin und Paris und promovierte über das Thema „Kampf der Paradigmen: Die Literatur zwischen Geschichte, Biologie und Medizin, 1850–1900 (Flaubert, Zola, Fontane)“. 2013 folgte mit der Schrift „Die lachende Kunst. Funktionen des Komischen in der klassischen Moderne“ die Habilitation. 2018 erhielt er dafür den Hugo Friedrich und Erich Köhler-Preis der Universität Freiburg, mit dem alle drei Jahre eine herausragende Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Romanistischen Literaturwissenschaft gewürdigt wird. Derzeit forscht und lehrt Niklas Bender zum Thema Literatur und Religion, darüber hinaus ist er als Literaturkritiker für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig.
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Professor Diether Breitenbach wird 85 Jahre alt

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Am 13. Mai 2020 begeht der Professor für Psychologie und langjährige sozialdemokratische Minister Diether Breitenbach seinen 85. Geburtstag.
In Dortmund geboren, studierte Diether Breitenbach an den Universitäten Münster, Freiburg und Hamburg Psychologie, Philosophie, Geographie und Germanistik. Nach der Diplom-Prüfung in Psychologie leitete er ab 1960 die Studienstelle der Deutschen Stiftung für Entwicklungsländer in Berlin. Ab 1962 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Entwicklungshilfe der Universität des Saarlandes tätig. Hier arbeitete er an der Planung und Evaluierung von Entwicklungshilfeprojekten und der Erforschung des internationalen Personenaustauschs. 1974 wurde er an der Philosophischen Fakultät der Saar-Universität mit seiner Studie „Auslandsausbildung als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung“ promoviert und als Professor für Psychologie an die Pädagogische Hochschule des Saarlandes berufen.
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Professor Bernd Kramann feiert 80. Geburtstag

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Am 25. April 2020 kann der ehemalige Direktor der Homburger Universitätsklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie, Prof. Dr. Bernd Kramann, in Freiburg seinen 80. Geburtstag begehen.
Bernd Kramann wurde in Siegen geboren. Nach seiner Zeit als Medizinalassistent und dem Militärdienst am Flugmedizinischen Institut der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck begann er 1970 seine Ausbildung zum Facharzt für Radiologie in München. Nach der Habilitation 1978 und der Ernennung zum Oberarzt wechselte er 1983 auf den Homburger Campus als Direktor der Abteilung für Radiodiagnostik – die spätere „Universitätsklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie“. 2006 trat der Jubilar in den Ruhestand.
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Tim Meyer und Barbara Gärtner in DFL-Task Force Sportmedizin berufen

Prof. Tim Meyer, Foto: Oliver Dietze

Gleich zwei Mitglieder der Universität des Saarlandes sind in der neuen "Task Force Sportmedizin / Sonderspielbetrieb" der Deutschen Fußball Liga vertreten:  Den Vorsitz der DFL-Task Force hat Professor Tim Meyer inne, ärztlicher Direktor des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes und zugleich Arzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Prof. Barbara Gärtner, Foto: privat

Unter den Mitgliedern der Task Force ist Professor Barbara Gärtner: Die Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie ist Leiterin des Bereichs Krankenhaushygiene im Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität und des Universitätsklinikums des Saarlandes.

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Krise und "im Wissen, dass externe Faktoren wie die Verbreitung des Virus und die Bewertung durch die Politik für die Entwicklung in den kommenden Wochen maßgeblich sind," hatten die Clubs der Bundesliga und Zweiten Bundesliga die Task Force am 31. März in der DFL-Mitgliederversammlung ins Leben gerufen. Diese soll ein Konzept „mit dem Ziel der medizinisch vertretbaren Fortführung des Spiel- und Trainingsbetriebes“ erstellen. Der Spielbetrieb in den Bundesligen ist bis mindestens 30. April ausgesetzt.

Die DFL-Taskforce soll alle Covid-19 Fälle bei den Clubs der Bundesliga und Zweiten Bundesliga zentral dokumentieren. Außerdem soll sie ein Vorgehen erarbeiten, mit dem eine engmaschige, unabhängige Testung von Spielern und weiterem Personal unter anderem unmittelbar vor den Spieltagen durchgeführt werden kann. Sowohl organisatorische Maßnahmen im Stadion zur Vermeidung von Übertragungen - wie Hygiene, Desinfektion oder Distanz - als auch spezielle Abläufe bei der Spiel- und Trainings-Organisation sollen definiert und in einem Leitfaden einheitlich festgeschrieben werden.

Professor Hermann Albeck wird 85 Jahre alt

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Am 7. Februar 2020 begeht Herbert Albeck, emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre, seinen 85. Geburtstag. Der Jubilar ist Ehrendoktor der Kliment Ohridski-Universität in Sofia sowie der Ivane-Iavachischvili-Universität in Tbilissi.
1976 wurde Prof. Hermann Albeck als Nachfolger der ersten Inhaberin eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre in Deutschland, Prof. Elisabeth Liefmann-Keil, auf den Saarbrücker Lehrstuhl für „Nationalökonomie, insbesondere Wirtschafts- und Sozialpolitik“, berufen, den er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2000 innehatte. Viele Jahre agierte er im Saarland als Schlichter bei Tarifverhandlungen der Metallindustrie und engagierte sich als Mitglied zahlreicher Fachgremien und Beiräte. Unter anderem wirkte er über zwei Jahrzehnte an den Jahresgutachten des „Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ (sogenannte „fünf Weise“) mit. Er ist Mitglied des Vereins für Socialpolitik und wurde 1987 in den Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesminister für Wirtschaft berufen, zudem war er mit der Entwicklung des sozioökonomischen Panels befasst. Als Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes betreute er lange hochbegabte Studenten der verschiedensten Fachrichtungen.
Im akademischen Jahr 1993/1994 leitete Prof. Albeck als Dekan die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät. Seit 1985 widmete er sich intensiv den Partneruniversitäten in Sofia (Bulgarien) und Tbilissi (Georgien) auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere beim Neuaufbau von Studiengängen und der Betreuung begabter Studenten im Rahmen internationaler Austauschprogramme. Von 2000 bis 2012 war er als Gastprofessor und Dozent an der St. Kliment Ohridski-Universität in Sofia tätig.
Sein wissenschaftliches Werk umfasst zahlreiche Publikationen zu allgemeinen und speziellen Fragen der Wirtschafts- und Stabilisierungspolitik, der Lohn- und Arbeitsmarktpolitik, Sozialpolitik, Einkommensverteilung und der Europäischen Integration.

Neue Professorin für Modellierung und Simulation technischer Systeme

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Dr. Kathrin Flaßkamp ist neue Professorin in der Fachrichtung Systems Engineering. Zuvor war sie Postdoktorandin an der Universität Bremen in der Arbeitsgruppe „Optimierung und Optimale Steuerung“ am Zentrum für Technomathematik, wo sie das Team „Optimal Control“ leitete.

Kathrin Flaßkamp studierte in Paderborn Technomathematik, wo sie 2013 über die „Optimale Steuerung mechanischer Systeme, hybride Steuerungsstrategien und hybride Dynamik“ promovierte. Während ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie Mitglied des Sonderforschungsbereichs „Selbstoptimierende Systeme des Maschinenbaus“. 2014 wechselte sie an die Northwestern University in Chicago und Evanston und arbeitete dort als Postdoctoral Fellow im Labor für Neurowissenschaften und Robotik. Seit 2016 war sie an der Universität Bremen tätig, wo sie Promovierende im DFG-Graduiertenkolleg „Parameteridentifikation“ betreute und das Forschungsprojekt „Graphenbasierte, optimale und kooperative Trajektorienplanung für Interagierende Automobile“ im DFG-Schwerpunkt „Kooperativ interagierende Automobile" leitete.

Verfahren zur Optimierung technischer Systeme stehen im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit. „Schon im Design technischer Systeme gibt es viel Optimierungspotenzial, das nur mit Hilfe modellbasierter Vorhersage, also mittels computergestützter Simulationen, ausgeschöpft werden kann. Eine Modellierung des Systems ist daher der erste wesentliche Schritt“, erläutert Kathrin Flaßkamp. Darüber hinaus will sie auch das Verhalten des Systems während des Betriebs optimal beeinflussen. Hierzu entwickelt sie Verfahren der Optimalen Steuerung. „Die mathematische Optimierung ist der Schlüssel zur Entwicklung autonomer Systeme, die beispielsweise mittels künstlicher Intelligenz in die Lage versetzt werden, selbstständig zu navigieren“, sagt sie. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen dabei strukturerhaltende und strukturausnutzende Verfahren und deren Anwendung in der Robotik, der Raumfahrt, der Biomechanik, der Medizin- und Antriebstechnik sowie im autonomen Fahren.

Zur Attraktivität des Bachelor- und Masterstudiengangs Systems Engineering wird sie durch neue Vorlesungen zu modernen Modellierungs- und computergestützten Simulationsverfahren beitragen.

Anja Feldmann ist neues acatech-Mitglied

Anja Feldmann, Direktorin am Max-Planck-Institut für Informatik und Honorarprofessorin der Universität des Saarlandes, ist von acatech, der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften, zum neuen Mitglied gewählt worden. Die Akademie steht Politik und Öffentlichkeit in technikwissenschaftlichen Fragen beratend zur Seite. Anja Feldmann will ihr Beratungsmandat dazu nutzen, um das Thema der weltweiten digitalen Vernetzung und deren Einfluss auf Wirtschaft und Privatleben transparent zu halten.

Professor Rolf Müller wird Ehrendoktor der Shandong-Universität

Foto: HIPS

Rolf Müller, geschäftsführender Direktor des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), ist mit der Ehrendoktorwürde der Shandong University in China ausgezeichnet worden. Die Verleihung der Ehrendoktorwürde erfolgte auf Beschluss des nationalen Wissenschaftsrates in China. Müller ist der 18. Wissenschaftler, der in diesem Jahr mit der Ehrendoktorwürde einer chinesischen Universität ausgezeichnet wurde.
Die chinesische Partneruniversität würdigte damit seine Leistungen in der wissenschaftlichen Forschung, der internationalen Zusammenarbeit und der Talentförderung. Die Verleihung erfolgte anlässlich der langjährigen Kooperation zwischen seiner Arbeitsgruppe und der Shandong Universität, zuletzt gefördert im Rahmen des Programmes „Helmholtz International Lab“. Dieses mehrjährige Forschungsprojekt wurde kürzlich als deutsch-chinesische Kooperation zwischen dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig (HZI), dem Saarbrücker HIPS und der Shandong-Universität initiiert.
Im Helmholtz International Lab arbeitet ein interdisziplinäres Forscherteam an neuen antibakteriellen und antiviralen Strategien, um Medikamente gegen resistente bakterielle Erreger und virale Krankheiten zu entwickeln. Im Rahmen des Helmholtz International Lab wurde im Juni dieses Jahres eine Nachwuchsgruppe am HIPS eingerichtet. Diese wird nach drei Jahren – also der Hälfte der Laufzeit – zusammen mit ihrem Leiter Dr. Chengzhang Fu an die Shandong University übersiedeln.
Darüber hinaus ist Rolf Müller auf eine „Honorary Professorship“ der Universität Kapstadt berufen worden. Damit würdigt die südafrikanische Universität die bisherige Zusammenarbeit mit dem HIPS, zudem sollen gemeinsame Forschungsprojekte weiter vertieft werden. Dabei liegt der Fokus auf der Wirkstoffentwicklung aus mikrobiellen Naturstoffen mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Behandlung von Tuberkulose und multi-resistenten Erregern. Ergänzt werden soll die Kooperation durch ein Austauschprogramm.

Preise für Studierende

Foto: Iris Maurer

Für herausragende Teamleistung und erfolgreiche Teilnahme an der Weltmeisterschaft der juristischen Fakultäten in Wien, dem renommierten „Willem C. Vis Moot“, hat die Asko Europa-Stiftung bereits zum vierten Mal in Folge Studentinnen und Studenten des Europa-Instituts ausgezeichnet. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sind: Afolabi Adekemi (2.v.r) aus Nigeria , Vishakha Choudhary (3.v.r.) aus Indien, Filip Matković (3.v.l) aus Kroatien sowie Viktorija Rajić aus Bosnien und Herzegovina, Xingyan Ren aus China und Tamar Shvelidze aus Georgien. „Die Asko Europa-Stiftung unterstützt schon seit Jahrzehnten die Arbeit des Europa-Instituts und arbeitet in sehr vertrauensvoller und angenehmer Weise mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen. Da lag es nahe, einen Preis zu stiften, um besondere Verdienste von Studierenden der Saarbrücker Rechtswissenschaften zu würdigen“, so Klaus-Peter Beck (2.v.l.), Kuratoriumsvorsitzender der Asko Europa-Stiftung, der den Preis im Rahmen der Semester-Eröffnungsfeier des Europa-Instituts Ende Oktober überreichte.

Zusammen mit den Coaches Professor Helmut Rüßmann (l.), Anja Neufing und Pieter Van Vaerenbergh (r.) war das Studierenden-Team in dem sechs Monate dauernden Wettbewerb zum internationalen Kaufrecht und Schiedsverfahrensrecht angetreten, an dem über 360 Universitäten aus aller Welt teilgenommen hatten. Beim „Vis Moot“ schlüpfen alljährlich Studentinnen und Studenten in einem simulierten Schiedsprozess in die Rolle von Anwälten. Professor Rüßmann und seine Jura-Teams fahren hier regelmäßig Spitzenergebnisse für die Universität ein. Auch 2019 konnte sich das Team der Saar-Uni wieder über eine Auszeichnung bei der Jura-WM freuen. Der Schriftsatz für die Beklagte erhielt eine ´Honourable Mention´. Damit gehörte das Team zu den besten 10 Prozent unter den teilnehmenden Unis.
Die Asko Europa-Stiftung engagiert sich seit 2016 bei diesem Wettbewerb und stiftet die Preisgelder für das Gewinnerteam.

85. Geburtstag von Professor Reinhard Schneider

Prof. Dr. Reinhard Schneider (Foto: Saar-Uni)

Seinen 85. Geburtstag kann am 13. März 2019 Dr. Reinhard Schneider, emeritierter Professor für Mittelalterliche Geschichte, in seiner Heimatstadt Berlin begehen. Er studierte Geschichte, Lateinische Philologie, Romanistik und Philosophie an der Freien Universität und war fünf Jahre als Gymnasial-Lehrer tätig. Nach seiner Dissertation 1963 wirkte er am Berliner Friedrich-Meinecke-Institut und habilitierte sich 1971 mit der Studie „Königswahl und Königserhebung im Frühmittelalter. […]“; zudem war er Sprecher eines Forschungsschwerpunkts „Zisterzienser“. 1974/75 übernahm er den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Philipps-Universität Marburg und hatte dort 1978/79 das Dekanat des Fachbereichs Geschichtswissenschaften inne.

Von 1980 bis zu seiner Emeritierung 2001 lehrte und forschte Reinhard Schneider als C4-Professor an der Saar-Uni. Er agierte unter anderem als Sprecher des Landesverbandes Saar des Deutschen Hochschulverbandes, leitete zwischen 1987 und 1989 als Dekan die Philosophische Fakultät und initiierte die Gründung des Universitätsarchivs. Außerdem war er von 1984 bis 1999 Vorsitzender der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und gehört dem renommierten „Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte“ sowie weiteren wissenschaftlichen Vereinigungen an.

In seinen Publikationen widmete sich Prof. Schneider der Geschichte des Frankenreichs, der Rechts- und Verfassungsgeschichte des Mittelalters, der Geschichte des Königtums, der Zisterzienserforschung sowie dem Themenbereich Wahlen und Wählen im Mittelalter. Außerdem engagierte er sich maßgeblich im Forschungsschwerpunkt „Grenzregionen und Interferenzräume“ der Philosophischen Fakultät. Zuletzt ist im Oktober 2012 seine Monographie „Vom Dolmetschen im Mittelalter. Sprachliche Vermittlung in weltlichen und kirchlichen Zusammenhängen“ erschienen.

Der "Kaiser der Sportmedizin" wird 80 Jahre alt

privat

Dr. Wilfried Kindermann, langjähriger Professor für Sportmedizin und Leiter des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes, feiert am 4. September seinen 80. Geburtstag.
In Halle an der Saale geboren, legte Wilfried Kindermann in Meerane (Sachsen) 1958 die Reifeprüfung ab. Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft 1962 in Belgrad gehörte er mit Manfred Kinder, Hans-Joachim Reske und Johannes Schmitt zur siegreichen deutschen 4 × 400-m-Staffel. Von 1961 bis 1967 studierte er Medizin an den Universitäten Heidelberg und Hamburg, legte 1967 das Staatsexamen ab und wurde in Hamburg mit seiner Studie „Verhalten von Herzfrequenz, Sauerstoffverbrauch und Sauerstoffpuls während des modernen Dauerlauftrainings“ zum Dr. med. promoviert. [mehr]

 

Professor Klaus Dieter Zang wird 85 Jahre alt

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Am 23. Juli kann der emeritierte Professor für Humangenetik und frühere Vizepräsident für Forschung an der Universität des Saarlandes, Dr. Klaus Dieter Zang, seinen 85. Geburtstag begehen.
Nach dem Abitur in seiner Heimatstadt Ludwigshafen und einem zweijährigen Jurastudium in Heidelberg begann Klaus Dieter Zang 1955 das Studium der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und arbeitete später als Doktorand am Max-Planck-Institut für Biochemie, das von dem Nobelpreisträger Prof. Adolf Butenandt geleitet wurde. 1961 absolvierte er das Medizinische Staatsexamen und wurde mit einer von Butenandt betreuten Dissertation zum Dr. med. promoviert. Es folgten die Approbation und eine Postdoktorandenzeit als Stipendiat des Max-Planck-Instituts für Biochemie. Zudem war Klaus Zang als freier Mitarbeiter in der Entwicklungsabteilung der Firma Beckman Instruments Europe in München tätig. 1963 wechselte Klaus Zang an das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter befasste er sich dort mit der Genetik von Hirntumoren und dem Down-Syndrom. [mehr]

Professor Rolf Siems wird 90 Jahre alt

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Am 24. Juni kann der emeritierte Professor für Theoretische Physik an der Universität des Saarlandes Dr. Rolf Siems seinen 90. Geburtstag begehen.
Der in Bremen geborene Jubilar studierte in Göttingen und am Michigan State College. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kernforschungsanlage Jülich und arbeitete am belgischen Atomforschungszentrum in Mol. 1963 folgte an der Technischen Hochschule Aachen die mit der Borchers-Plakette ausgezeichnete Dissertation und 1968 die Habilitation mit einer Studie über „Wechselwirkungen zwischen Defekten in Kristallen“. 1969 erhielt Rolf Siems die Ernennung zum Dozenten. 1968/69 übernahm er eine Lehrstuhlvertretung an der Universität Gießen. 1970 erhielt der Jubilar einen Ruf an die Universität des Saarlandes und hatte fast drei Jahrzehnte lang – vom Wintersemester 1970/71 bis zu seiner Emeritierung am Ende des Sommersemesters 1998 – den Saarbrücker Lehrstuhl für Theoretische Physik inne. Rolf Siems gehörte von 1974 bis 1988 dem Sonderforschungsbereich „Ferroelektrika“ an, zuletzt als stellvertretender Sprecher, und von 1994 bis 1997 dem Sonderforschungsbereich 277 „Grenzflächenbestimmte Materialien“.
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Neue Professorin für Informatik

Martina Maggio ist neue Informatik-Professorin am Saarland Informatics Campus, Foto: privat

Martina Maggio wechselt von der schwedischen Universität Lund, einer der profiliertesten Universitäten für die Anwendung von Methoden der Regelungstechnik im Softwarebereich, an die Universität des Saarlandes.

Maggio studierte Technische Informatik am Politecnico di Milano in Italien, wo sie 2012 zum Thema „Control Based Design of Computing Systems“ promovierte. Seit März 2012 war sie als Associate Professor in Lund tätig.

Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Regelungstechnik und dem Entwurf von Computersystemen. Martina Maggio setzt einerseits regelungstechnische Verfahren ein, um beispielsweise die Auslastung von Rechnersystemen zu optimieren, andererseits nutzt sie Informatikverfahren, um regelungstechnische Systeme zu analysieren.

In ihrer Forschung befasst sie sich auch mit der Analyse des Verhaltens regelungstechnischer Systeme beim Eintreten unerwarteter Ereignisse, zum Beispiel Verpassen einer Deadline bei der Berechnung. Eine solche verzögerte Berechnung eines Ausgangssignals kann gerade in sicherheitskritischen Anwendungen wie automatisiertes Fahren kritische Folgen haben.

An der Universität des Saarlandes wird Martina Maggio ihre Arbeiten an der Anwendung regelungstechnischer Verfahren in softwaregetrieben Systemen fortsetzen. Einen Schwerpunkt legt sie dabei auf die Analyse und Verifikation realer Implementierungen von Regelungssystemen – ein Forschungsgebiet, das im Zuge der fortschreitenden Integration künstlicher Intelligenz in regelungstechnischen System zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Wolfram Henn erneut in Deutschen Ethikrat berufen

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Der Humangenetiker und Medizinethiker Professor Wolfram Henn gehört für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren dem Deutschen Ethikrat an. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat den Leiter der Humangenetischen Beratungsstelle der Universität des Saarlandes zum 30. April zusammen mit weiteren 20 Mitgliedern in den Rat berufen. Der neu besetzte Ethikrat hat insgesamt 24 statt bislang 26 Mitglieder. Das Gremium wird je zur Hälfte auf Vorschlag des Bundestages und der Bundesregierung benannt.

Bereits seit 2016 ist Wolfram Henn Mitglied des Deutschen Ethikrates, eine Wiederberufung ist nur einmal möglich. Der Deutsche Ethikrat bearbeitet als unabhängiger Sachverständigenrat „ethische, gesellschaftliche, naturwissenschaftliche, medizinische und rechtliche Fragen sowie die voraussichtlichen Folgen für Individuum und Gesellschaft, die sich im Zusammenhang mit der Forschung und den Entwicklungen insbesondere auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften und ihrer Anwendung auf den Menschen ergeben“. Henn vertritt hier insbesondere die Schwerpunkte Humangenetik, informationelle Selbstbestimmung und Forschungsethik.

Wolfram Henn befasst sich in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Universität des Saarlandes mit ethischen und psychosozialen Problemen der humangenetischen Forschung und Diagnostik. Der Professor für Humangenetik und Ethik gehört zahlreichen Gremien, Kommissionen und Beiräten an. So ist er bereits seit vielen Jahren Sachverständiger beim Bundestag zu Themen wie Gentests beim Embryo und Gendiagnostik. Seit 2013 ist er Stellvertretender Vorsitzender der 15-köpfigen Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer; diesem Gremium gehört er bereits seit 2007 an.

Professor Rolf Elling Berg wird 85 Jahre alt

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Am 19. April 2020 begeht der frühere Direktor der Abteilung Kieferorthopädie der Homburger Kliniken für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Professor für Kieferorthopädie an der Universität des Saarlandes, Dr. odont. Rolf Elling Berg, in Sandefjord in seiner norwegischen Heimat seinen 85. Geburtstag.
Auf einer Insel nördlich des Polarkreises in Hadsel geboren, absolvierte er nach dem Abitur das Studium der Zahnmedizin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, das er 1958 mit dem Staatsexamen abschloss. Anschließend kehrte Rolf Elling Berg nach Norwegen zurück, wo er als Zahnarzt bei der Marine tätig war und Assistentenstellen in verschiedenen Praxen und Schulzahnkliniken wahrnahm.
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80. Geburtstag von Professor Hans Becker

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Am 14. März 2020 kann der Professor für Pharmakognosie und Analytische Phytochemie und ehemalige Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes, Hans Becker, seinen 80. Geburtstag begehen.
Nach dem Studium der Pharmazie, Promotion und Habilitation für Pharmazeutische Biologie leitete Hans Becker das Institut für Pharmazeutische Biologie an der neu gegründeten Fakultät für Pharmazie der Universität Heidelberg. 1981 wurde er mit dem Ernst-Scheurich-Preis ausgezeichnet und agierte bis 1983 als Dekan seiner Fakultät. Gastprofessuren führten den Apotheker in die USA, ins peruanische Lima sowie nach Montpellier und Straßburg. Als Nachfolger von Prof. Egon Stahl übernahm er 1987 den Lehrstuhl für Pharmakognosie und Phytochemie in Saarbrücken. Gemeinsam mit Prof. Theophil Eicher (Organische Chemie), Prof. Hans Dietmar Zinsmeister und Prof. Rüdiger Mues (beide Botanik) gründete er den interdisziplinären Arbeitskreis „Chemie und Biologie der Moose“ mit dem gemeinsamen Motto: „Ohne Moos nix los!“. Gegenstand der Forschung waren die resistenten kleinen Pflanzen, die Schädlingen und saurem Regen widerstehen. Im Laufe der Jahre wurde bei den Lebermoosen eine immense Zahl neuartiger Naturstoffe entdeckt und ihre Struktur aufgeklärt.
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90. Geburtstag von Professor Günter Lensch

Foto: Saar-Uni

Der emeritierte Professor für Angewandte Geochemie und Mineralogie Dr. Günter Lensch wird am 25. Januar 90 Jahre alt. Der Jubilar studierte in Heidelberg, Innsbruck, Toulouse und München. 1960 wurde er mit seiner Studie „Geologische Untersuchungen in der kohleführenden Faltenmolasse Oberbayerns“ promoviert. Anschließend widmete er sich am Geologischen Landesamt für Nordrhein-Westfalen den Arbeitsfeldern Kohlenpetrographie und Kohlenmikroskopie.
1963 kam Günter Lensch ans Mineralogische Institut der Universität des Saarlandes und wurde nach seiner Habilitation 1970 zum Professor ernannt. In seinen Forschungen beschäftigter er sich insbesondere mit den Gesteinen und Mineralen der tiefen Erdkruste und der Ozeanböden. Von 1970 bis 1981 war er Hauptkoordinator eines Deutsch-Iranischen Schwerpunktprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur „Tektonik, Gebirgsbildung und Lagerstättengenese am Beispiel der Iraniden“. Zudem widmete er sich materialwissenschaftlichen Forschungen zur Denkmalpflege. Professor Lensch pflegte enge Kontakte zu französischen Universitäten und zur Universität Warschau und leitete mehrmals als Prodekan den Fachbereich Geologie - Mineralogie.

Paul H. Repplinger-Ehrenpreis für Dr. Jennifer Helfgen

Bei der Preisverleihung: Michael Olbrich, Dr. Jennifer Helfgen und Dr. Dieter Scheid (v.l.) Foto: privat

Im Rahmen des saarländischen Handelskongresses Mitte November 2019 im VHS-Zentrum am Saarbrücker Schloss wurde Dr. Jennifer Helfgen (Mitte) mit dem Paul H. Repplinger-Ehrenpreis ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird für herausragende Arbeiten mit Bezug zu Mittelstand oder Handel vergeben. Bewerbungen aus ganz Deutschland zeigen das inzwischen große überregionale Interesse junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Die Gesellschaft der Förderer des Instituts für empirische Wirtschaftsforschung an der Universität des Saarlandes vergibt den Preis seit 2009 im zweijährigen Turnus. Der Preis trägt den Namen ihres langjährigen Vorsitzenden und Vizepräsidenten der IHK Saarland. Mit dem „Preis der Förderer“ sowie dem „Saarbrücker Förderpreis“ der Ernst & Young GmbH verleiht die Gesellschaft außerdem zwei weitere Preise, die sich insbesondere an Absolventinnen und Absolventen der Universität des Saarlandes richten.

Neue Professorin für Zell- und Entwicklungsbiologie

Portrait: privat

Dr. Sandra Iden ist ab 1. Januar Professorin für Zell- und Entwicklungsbiologie der Universität des Saarlandes. Zuvor leitete sie an der Universität zu Köln die Arbeitsgruppe „Zellpolarität, Homöostase und Krebs“.

Sandra Iden studierte in Hannover Biochemie. Mit Auszeichnung promovierte sie 2007 in Münster zur Funktion von Adhäsions-Molekülen in der Regulation von epithelialen und endothelialen Zell-Zell-Kontakten. Als Postdoktorandin am Niederländischen Krebsinstitut in Amsterdam erforschte sie molekulare und zelluläre Mechanismen, die der Tumorentstehung und -progression zugrunde liegen. 2011 übernahm Iden die Leitung einer eigenständigen, internationalen Forschergruppe am Kölner Exzellenzcluster.

Wissenschaftlich befasst sich Iden mit der Kontrolle von Zellpolarität sowie der Bedeutung zellulärer Architektur in Gewebeerhalt und Krankheit. Gemeinsam mit ihrem Team konnte sie Mechanismen aufdecken, durch welche gestörte Polaritätssignale die biomechanischen Eigenschaften von Hautzellen verändern und so zu Stammzellverlust und vorzeitiger Alterung führen. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in der Kommunikation verschiedener Zelltypen der Haut wie im Kontext von Pigmentierung, Wundheilung und Allergie sowie der Konsequenz veränderter Zellinteraktionen in Krebsentstehung und Metastasierung.

An der Universität des Saarlandes wird Sandra Iden ihre Forschung fortführen, um Mechanismen zum Erhalt von Gewebeintegrität in Entwicklung und Krankheit zu entschlüsseln. Mit ihren Forschungsansätzen wird sie den „NanoBioMed“-Schwerpunkt der Universität ergänzen und stärken.

Karl-Heinz-Beckurts-Preis für Michael Backes

Michael Backes, Gründungsdirektor des Helmholtz-Zentrums für IT-Sicherheit (Cispa) und Informatik-Professor der Saar-Uni, erhält den Karl-Heinz-Beckurts-Preis. Es ist einer der renommiertesten Forschungspreise Deutschlands. Die Karl Heinz Beckurts-Stiftung würdigt mit der Auszeichnung herausragende wissenschaftliche und technische Leistungen, von denen erkennbare und von den Preistraägern gefoörderte Impulse fuür Innovationen in Deutschland ausgehen. Vorgeschlagen wurde Professor Backes von Volker Linneweber, dem ehemaligen Praäsidenten der Universitaät des Saarlandes: „Aus meiner Sicht handelt es sich bei Michael Backes um eine außergewoöhnliche Persönlichkeit im wissenschaftlichen Bereich, wie es sie nur alle paar Jahrzehnte gibt.“

Die aktuellen Forschungsschwerpunkte von Professor Backes sind die Entwicklung von Methoden zum Schutz persoönlicher Daten, insbesondere in der Medizin, die Erforschung vertrauenswuürdiger Methoden zum maschinellen Lernen, sowie universelle Loösungen in der Software- und Systemsicherheit. Seine Forschungsergebnisse sind durch mehr als 250 referierte Publikationen in den führenden international anerkannten Zeitschriften und Tagungsbaänden nachgewiesen und durch wissenschaftlich renommierte Preise ausgezeichnet.

Mathematiker Alfred Louis vom Sobolev-Institut für Lebenswerk geehrt

Als erster Westeuropäer ist Alfred Louis, Professor für Angewandte Mathematik der Universität des Saarlandes, mit der Goldmedaille des weltbekannten Sobolev-Instituts für Mathematik der Russischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet worden. Louis wurde für seine grundlegenden Forschungsleistungen im Bereich der Theorie und Algorithmenentwicklung für so genannte inverse Probleme, die sehr schwer lösbar sind, geehrt. Dieser Teilbereich der Mathematik spielt für viele Anwendungen in der Medizintechnik und bei zerstörungsfreien Prüfverfahren eine wichtige Rolle [mehr].

Christoph Bock mit Overton Preis geehrt

Christoph Bock, Foto: MPI

Der Bioinformatiker Christoph Bock wurde mit dem Overton Prize der International Society of Computational Biology (ISCB) ausgezeichnet. Einmal pro Jahr wird dieser Preis an weltweit einen einzigen Wissenschaftler verliehen, der am Beginn oder in der Mitte seiner Karriere steht und als kommende Leitfigur in der Bioinformatik angesehen wird. Christoph Bock hat an der Universität des Saarlandes promoviert und in der Arbeitsgruppe von Professor Thomas Lengauer am Max-Planck-Institut für Informatik an epigenetischen Biomarkern geforscht. Als Postdoc im Labor von Alexander Meissner am Broad Institute  führte er groß angelegte epigenomische Analysen von Stammzellen durch und war am Projekt Roadmap Epigenomics beteiligt. Seit 2012 bekleidet er als Principal Investigator eine Forscherstelle an Research Center for Molecular Medicine der Österreichischen der Wissenschaften in Wien und ist Gastprofessor an der Medizinischen Universität Wien. Er ist ebenfalls als einer der führenden Computerbiologen im Blueprint-Epigenom-Projekt der Europäischen Union und im Internationalen Humangenomprojekt tätig. [mehr]

Neuer Professor für Organische und Pharmazeutische Chemie

Foto: HIPS

Alexander Titz wurde zum Professor für Organische und Pharmazeutische Chemie der Saar-Uni ernannt. Er leitet zudem eine Forschungsgruppe am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung (HIPS). Seine Schwerpunkte liegen in der synthetischen Entwicklung von neuartigen Wirkstoffkandidaten und der Diagnostik von bakteriellen Infektionen. Zudem beschäftigt er sich damit, bisher unbekannte bakterielle Lektinen biochemisch zu charakterisieren und kohlenhydrat-bindende Proteinen mikrobiologisch zu untersuchen, um ihre Rolle bei Infektionen besser zu verstehen. Seit 2013 leitet er die Arbeitsgruppe Chemische Biologie der Kohlenhydrate am HIPS und ist seit 2018 Juniorprofessor an der Saar-Universität.

80. Geburtstag von Professor Horst Chmiel

Prof. Dr. Ing. habil. Horst Chmiel. Foto: privat

Am 20. April konnte Horst Chmiel, Professor für Prozesstechnik und Gründungsdirektor der „Gesellschaft für umweltkompatible Prozesstechnik mbH (upt)“ an der Universität des Saarlandes, in München seinen 80. Geburtstag begehen.
In Königshütte in Oberschlesien geboren, studierte er an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen „Verfahrenstechnik“. Nach seiner Promotion 1971 wirkte er in Aachen bei der Gründung des Helmholtz-Instituts für Biomedizinische Technik mit, agierte dort bis 1975 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und stieg nach seiner Habilitation für „Medizinische Verfahrenstechnik“ 1973 und der Habilitationsschrift „Zur Rheologie des Blutes in Medizin und Technik“ zum stellvertretenden Institutsleiter auf. Seine Forschungsfelder waren seinerzeit vor allem die Fließeigenschaft von Blut, die Tiefkühlkonservierung von Erythrozyten, die Verbesserung der Hämodialyse und die Entwicklung biokompatibler Oberflächen wie Titan.
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90. Geburtstag von Professor Klaus Schimrigk

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Am 21. Juni begeht der frühere Direktor der Klinik für Neurologie an der Homburger Universitäts-Nervenklinik und ehemalige Vorsitzende des Landesverbandes Saar der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Prof. Dr. Klaus Schimrigk, inzwischen wohnhaft in Bochum, seinen 90. Geburtstag.

In Überlingen am Bodensee geboren, führte ihn sein Medizinstudium an die Universitäten Münster, Freiburg, München, Innsbruck und Kiel. Nach der Promotion und dem Staatsexamen in Kiel wirkte Klaus Schimrigk unter anderem an der Neurologischen Universitätsklinik in Hamburg, wo er sich intensiv den Muskelkrankheiten widmete und das neurohistologische Labor leitete. Mit Prof. Dr. Mertens baute er die erste neurologische Intensivstation auf. Nach zwei Jahren als wissenschaftlicher Assistent der Neuroanatomie (Prof. Dr. Kurt Fleischhauer) habilitierte er sich 1968 mit der Studie „Regionale Gewebsreaktionen der Hirnventrikelwände des Menschen“. Nach der Habilitation wechselte Prof. Dr. Schimrigk an die Universitätsklinik in Würzburg, wo Prof. Dr. Mertens kurz zuvor den Lehrstuhl für Neurologie übernommen hatte.
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80. Geburtstag von Professor Klaus Wilhelm Ruprecht

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Am 18. Mai kann der langjährige Direktor der Homburger Universitäts-Augenklinik Prof. Dr. Klaus Wilhelm Ruprecht in Seeg im Allgäu seinen 80. Geburtstag begehen.
In Breslau geboren, folgte dem Abitur in Celle das mit Staatsexamen und Promotion 1966 abgeschlossene Medizinstudium an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen und an den Universitäten Wien und Hamburg. Nach dem Wehrdienst als Stabsarzt der Reserve und theoretischen vorbereitenden Studien in Pathologie und Anatomie begann Klaus Wilhelm Ruprecht 1971 in Hamburg bei Prof. Hans Sautter seine Weiterbildung in der Augenheilkunde und erwarb 1974 die Anerkennung als Facharzt. 1976 wechselte er zum damals jüngsten Ordinarius für Augenheilkunde, Prof. Gottfried Otto Hermann Naumann, nach Tübingen, habilitierte sich dort 1979 und erhielt als Privatdozent die Venia legendi für das Fach Augenheilkunde. Bereits 1980 wurde er auf eine Professur für Augenheilkunde nach Erlangen berufen.
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90. Geburtstag von Professor Konrad Schön

Saar-Uni

Am 7. Mai 2020 kann der Professor für Politikwissenschaft, insbesondere Europapolitik und Didaktik der politischen Bildung, und ehemalige Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Professor Konrad Schön, seinen 90. Geburtstag begehen.
Der Jubilar studierte Philosophie, Jura und Politikwissenschaft und absolvierte eine Spezial-Ausbildung im Banken- und Börsenwesen. An der Universität des Saarlandes widmete er sich vor allem der politischen Theorie, der politischen Philosophie und der Geschichte der politischen Ideen, den Grundlagen der politischen Bildung in der Demokratie und den Fundamenten der europäischen Integration. Bis heute ist er mit Kursen zur europäischen Geistes- und Integrationsgeschichte im „Zentrum für lebenslanges Lernen“ (Zell) auf dem Saarbrücker Universitätscampus präsent.
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80. Geburtstag von Prof. Dieter Schmidtchen

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Seinen 80. Geburtstag feiert am 11. April der ehemalige Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes, Dr. Dieter Schmidtchen. Der Jubilar ist Professor für Nationalökonomie, insbesondere Wirtschaftspolitik und Managerial Economics, und Leiter des 1993 gegründeten Center for the Study of Law and Economics (Forschungsstelle zur Ökonomischen Analyse des Rechts).
Nach einer Professur an der Universität zu Köln folgte Dieter Schmidtchen 1979 dem Ruf nach Saarbrücken. Zu den Forschungsschwerpunkten des Wirtschaftswissenschaftlers gehören die Wettbewerbspolitik, die ökonomische Analyse des Rechts, die Neue Institutionenökonomik, Entscheidungsverfahren in der Europäischen Union und strategische Macht sowie die Ökonomik der Religion.
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Hohe Auszeichnungen für Materialforscher Eduard Arzt

Eduard Arzt. Foto: Iris Maurer

Der Wissenschaftliche Geschäftsführer des INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien und Professor für Neue Materialien an der Universität des Saarlandes, Eduard Arzt, wurde von der United States National Academy of Engineering zum Internationalen Mitglied gewählt. Damit erhält Arzt eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen der USA.

Er wird insbesondere für seine „Forschung über die mechanischen Eigenschaften und die Entwicklung von bioinspirierten funktionellen Oberflächen für medizinische Adhäsive und neuartige Greifsysteme“ geehrt. Die US National Academy of Engineering (NAE) ist ein Zusammenschluss führender Forscherinnen und Forscher, der sich das Ziel gesetzt hat, den technischen Fortschritt der Menschheit zu unterstützen. Von den insgesamt ca. 2580 Mitgliedern aus Akademie und Industrie stammen 281 nicht aus den USA, davon nur 22 aus Deutschland. Für Eduard Arzt ist es die dritte Mitgliedschaft in einer angesehenen Gelehrtengesellschaft: Seit 2002 ist er Mitglied der Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle und seit 1997 korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.

Auch die TMS – The Minerals, Metals & Materials Society aus Pittsburgh, PA, USA, lässt Eduard Arzt eine ihrer höchsten Auszeichnungen zukommen. Am 26. Februar erhält er in San Diego den Morris Cohen Award, der für „herausragende Beiträge zur Wissenschaft oder Technologie von Materialeigenschaften“ verliehen wird.

Seit vielen Jahren unterhält Eduard Arzt enge wissenschaftliche Beziehungen und Forschungskooperationen mit den USA. Er hatte Gastprofessuren und -aufenthalte an der Stanford Universität, dem Massachusetts Institute of Technology und der University of California in Santa Barbara und San Diego inne.

Ausgezeichnete Lehre im Praktischen Jahr des Medizinstudiums

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Dr. Torben Rixecker (l.) von der Klinik für Innere Medizin I ist Träger des Lehrpreises 2019 für das Praktische Jahr angehender Mediziner, kurz PJ. Professor Berthold Seitz (r.), Direktor der Universitätsaugenklinik und Fakultätsbeauftragter für das Praktische Jahr, überreichte die Auszeichnung Mitte Dezember im Rahmen der Examens- und Promotionsfeier der Medizinischen Fakultät.

Der Lehrpreis wird seit 2017 jährlich vergeben und ist Teil eines Zehn-Punkte-Programms zur Verbesserung des Praktischen Jahres, mit dem ein Motivationsschub für gute Lehre gelungen ist: Für dieses Konzept, auch „Task Force PJ-Lehre“ genannt, waren Professor Seitz, Studiendekan Professor Norbert Graf und Dr. Dominik Monz ihrerseits im März 2019 vom saarländischen Ministerpräsidenten mit dem ersten Preis des Landespreises Hochschullehre ausgezeichnet worden.

Foto: privat

Nominiert für den PJ-Lehrpreis 2019 waren insgesamt drei Ärzte: neben Dr. Torben Rixecker (2.v.r.) Dr. Dominik Schmitz (2.v.l.) aus der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie sowie Dr. Christian Giebels aus der Klinik für Thorax- und Herz-Gefäßchirurgie (Mitte, rechts: Prof. Carola Meier, Geschäftsführende Professorin der Fachrichtung Anatomie und Zellbiologie). Mitglieder einer Jury bestehend aus der „PJ-Task Force“, der „PJ Faculty“ und Studierenden hatten die drei Mediziner aus allen eingegangen Bewerbungen nach den Kriterien Innovation, Praxisrelevanz, Durchführbarkeit und Nachhaltigkeit ausgewählt. Dr. Torben Rixecker überzeugte mit seinem Lehrkonzept und sammelte die meisten Punkte.

Dotiert ist der Lehrpreis mit 4.000 Euro. Den Betrag stiftet die Willy Robert Pitzer Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Willy Pitzer war Architekt und begann in den 1970er Jahren mit dem Aufbau eines Rehaklinik-Konsortiums, das er auch leitete. Die Stiftung pflegt unter anderem einen wissenschaftlichen, insbesondere medizinischen Förderungsschwerpunkt.

Dr. Chantal Naumann erhält Ernst & Young-Förderpreis 2019

Die Gesellschaft der Förderer des Instituts für empirische Wirtschaftsforschung (IfeW) hat Mitte November wieder den mit 2000 Euro dotierten Förderpreis der Ernst & Young GmbH verliehen. Preisträgerin in diesem Jahr ist Dr. Chantal Naumann (2.v.l., Foto: privat), die für ihre Dissertation „Harmonisiertes Mehrwertsteuersystem für zwischenunternehmerische Lieferungen innerhalb der Union – Eine Untersuchung des Mehrwertsteuersystems unter Berücksichtigung der gegebenen unionsrechtlichen Vorgaben und aktuellen Reformüberlegungen“ ausgezeichnet wird. Dr. Michael Zabel (2.v.r, Ernst & Young) überreichte die Auszeichnung im November im Audimax gemeinsam mit Leander Wappler (r., geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesellschaft der Förderer des IfeW) und Heinz Kußmaul (l.), Professor für Betriebswirtschaftslehre insbesondere Betriebswirtschaftliche Steuerlehre. Der Förderpreis wird seit 2011 an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für herausragende Arbeiten in der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre vergeben.

80. Geburtstag von Universitätsprofessor Walter Hoffmann

Foto: Rafflenbeul

Am 4. Dezember kann der Professor für Kinderkardiologie, ehemalige Vizepräsident für Lehre und Studium der Universität des Saarlandes und Ehrenprofessor der Medizinischen Akademie Twer Dr. Walter Hoffmann seinen 80. Geburtstag begehen.

Walter Hoffmann war von 1967 bis 1971 Assistenzarzt an der Medizinischen Universitäts- und Poliklinik in Homburg, wo er 1971 die Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin einschließlich der Teilgebietsbezeichnung Kardiologie abschloss. 1972 übernahm er die Leitung der „Pädiatrisch-kardiologischen Untersuchungs- und Behandlungsstelle“ an der Universitäts-Kinderklinik und erwarb 1975 die Anerkennung als Facharzt für Pädiatrie und 1978 für Kinderkardiologie. In diesem Jahr erfolgte auch seine Habilitation. In seinen Forschungen widmete sich der Jubilar vor allem der Physiologie und Pathophysiologie des kindlichen Kreislaufs einschließlich seiner medikamentösen Behandlung sowie der Rhythmologie und Ultraschalldiagnostik des kindlichen wie auch des fötalen Herzens. 1988 übernahm er die neue Professur für Kinderkardiologie an der Saar-Uni und wurde im Juli 1988 zum Direktor der Abteilung für Kinderkardiologie in Homburg ernannt. In der akademischen Selbstverwaltung fungierte er von November 1994 bis September 1996 als Prodekan des Fachbereichs Klinische Medizin, gehörte der Zentralen Studienkommission und dem Beirat für das Studienzentrum an und übernahm von März 1999 bis Februar 2001 das Amt des Vizepräsidenten für Lehre und Studium der Universität des Saarlandes.

Anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens verlieh ihm die Medizinische Akademie Twer 2005 als drittem nicht-russischem Wissenschaftler die Würde eines Ehrenprofessors und zeichnete damit sein langjähriges Engagement und seine besonderen Verdienste als Koordinator der Kooperation zwischen der Medizinischen Fakultät in Homburg und der Akademie Twer seit 1995 aus. Auch nach seiner Verabschiedung  als Direktor der Kinderkardiologie im Januar 2005 blieb der Jubilar aktiv und vertrat seine vakante Professur bis zum Ende des Sommersemesters 2006. Seit 2010 engagiert er sich in der Ethikkommission der Ärztekammer des Saarlandes, zumal für ihn „ethische Maßstäbe und die Patientensicherheit unter humanistisch orientierten Wertvorstellungen und gesetzlichen Vorgaben von grundlegender Bedeutung“ bleiben. Nach dem Tod von Prof. Dr. Gerd Rettig-Stürmer 2017 leitete er bis zum Jahresende 2018 die Ethikkommission, der er weiterhin verbunden bleibt. Die Ärztekammer des Saarlandes ehrte ihn im Dezember 2018 für sein langjähriges wissenschaftliches und ärztliches Wirken mit der Ehrenplakette der saarländischen Ärzteschaft.

 

95. Geburtstag von Professor Günter Schweig

Foto: Saar-Uni

 

 

 

Am 21. November wird Günter Schweig, Professor für Didaktik des Französischen, Angewandte Sprachwissenschaft und Übersetzungswissenschaft an der Universität des Saarlandes, 95 Jahre alt. Im saarländischen Dudweiler geboren, studierte der Jubilar in Lyon, Marburg und Saarbrücken Germanistik, Romanistik und Geschichte und wurde am 14. März 1952 als erster Doktorand der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes mit seiner Dissertation „Die politische Dichtung Heinrich Heines“ promoviert. Nach dem Wechsel in den saarländischen Schuldienst war er der erste deutsche Lehrer und schließlich stellvertretender Leiter am Deutsch-Französischen Gymnasium.
Im Oktober 1970 übernahm Günter Schweig als Professor den neuen Lehrstuhl „Französische Sprache und Literatur. Didaktik des Französischen“ an der Pädagogischen Hochschule. Seit 1978 lehrte und forschte er an der Saar-Uni in der Fachrichtung „Angewandte Sprachwissenschaft. Übersetzen und Dolmetschen“. Der Träger der „Palmes académiques“ leitete zwischen 1963 und 1973 auch die Romanistische Redaktion der Zeitschrift „Die Neueren Sprachen“ und hat neben Editionen zu Jules Romains und zur französischen Poesie des 20. Jahrhunderts rund 40 Aufsätze publiziert. Der Jubilar darf auch auf zahlreiche Rezensionen zurückblicken, die fundierte Stellungnahmen zu herausragenden Ereignissen des französischen Geisteslebens beinhalten.

Materialforscher Frank Mücklich mit Löhn-Preis ausgezeichnet

Die Steinbeis-Stiftung prämiert mit dem Löhn-Preis herausragende Projekte im unternehmerischen Wissens- und Technologietransfer. Bereits zum zweiten Mal wurde jetzt Frank Mücklich, Professor für Funktionswerkstoffe der Saar-Universität und Direktor des Steinbeis-Forschungszentrums für Werkstofftechnik (MECS), damit ausgezeichnet. Diesmal erhielt er den Preis für die Hochgeschwindigkeits-Laserstrukturierung von elektrischen Steckverbinderkontakten. Diese kommen beispielsweise in Elektrofahrzeugen zum Einsatz [mehr].