Frank Kirchhoff wird Vizepräsident der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft

Foto: Koop

Frank Kirchhoff, Professor am Centrum für Integrative Physiologie und Molekulare Medizin (CIPMM) der Universität des Saarlandes wurde von der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft zum Vizepräsidenten gewählt. In zwei Jahren wird er dann das Präsidentenamt übernehmen. Die Neurowissenschaftliche Gesellschaft hat mehr als 2.300 Mitglieder und vertritt die Interessen von Grundlagenforscherinnen und -forschern, die sich mit der Entwicklung, der Funktionsweise, den Leistungen und den Störungen von Gehirn und Nervensystem beschäftigen. Frank Kirchhoff tritt sein neues Amt Ende März an. Info: www.nwg-info.de

Studentin gewinnt Preis für Masterarbeit über Brexit-Darstellung

Kathrin Herres

Kathrin Herres ist für ihre Masterarbeit im trinationalen Studiengang "Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation" der Universitäten Lorraine und Saarbrücken mit dem "Prix Universitaire franco-allemand" 2021 im Bereich "Sciences humaines et sociales & Management" der Université de Lorraine ausgezeichnet worden. In ihrer preisgekrönten Abschlussarbeit beschäftigt sie sich mit dem Thema EU-Informationspolitik und mediale Berichterstattungsformen der EU in Deutschland und Frankreich am Beispiel des Brexits. Darin geht es unter anderem um die Frage, wie die EU einerseits und wie die Medien in Deutschland und Frankreich andererseits die Brexit-Verhandlungen dargestellt haben.
Hierfür hat Kathrin Herres zum einen die Informationspolitik der EU anhand von Newslettern der Vertretungen der Europäischen Kommission und zum anderen die Medienberichterstattung in zwei deutschen und zwei französischen Tageszeitungen analysiert. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Orthopäde wird von Fachgesellschaft für Arthrose-Studie ausgezeichnet

Dr. Tamás Oláh. Foto: privat

Dr. Tamás Oláh vom Lehrstuhl für Experimentelle Orthopädie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Henning Madry) wurde für die Studie „Topographic Modeling of early human osteoarthritis in sheep” (Science Translational Medicine) mit dem Preis zur Förderung der Grundlagenforschung 2020 der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ausgezeichnet. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wurde Dr. Oláh im Rahmen einer Feierstunde der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie in Frankfurt/Main vom Präsidenten der DGOU, Prof. Dr. med. Dieter C. Wirtz, verliehen.

In seiner Arbeit hat Tamás Oláh den räumlichen und zeitlichen Verlauf der Arthrose-Entstehung nach einer definierten teilweisen Entfernung des Innenmeniskus in einem präklinischen Großtiermodell untersucht und das entstandene Arthrosemuster mit klinischen Daten von Patienten mit Innenmeniskus-Schäden verglichen. Die Daten zeigten eine hohe Übereinstimmung. Dieses Modell kann zukünftig zur Aufklärung von Mechanismen der Arthrose-Entstehung verwendet werden. Diese Publikation ist somit wegweisend für die Entwicklung neuer regenerativer Therapien der Arthrose.

Bronzemedaille für Europa-Institut bei Moot-WM

Prof. Marc Bungenberg Foto: Mohr

Nachdem das Europa-Institut 2019 in Miami bereits den Vizeweltmeistertitel nach Saarbrücken geholt hatte, schaffte es das Team von Coach Marc Bungenberg auch im Jahr 2020 aufs Siegertreppchen: Beim virtuellen internationalen Nachwuchswettbewerb "FDI Moot" gewann es als drittbestes unter über 100 Teams im Wettbewerb die Bronze-Medaille. LLM-Studentin Bianca Böhme wurde außerdem als beste Sprecherin des ganzen Wettbewerbs mit dem Thomas-Wälde-Preis ausgezeichnet.

Eigentlich sollte der "Foreign Direct Investment International Arbitration Moot", kurz FDI Moot, 2020 in Südkorea stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie arbeitete das Team des Europa-Instituts von April bis November 2020 zwar rein virtuell, aber die ganze Zeit über erfolgreich: Sie nahmen auch an zwei Pre-Moots in Prag und St. Petersburg teil. Letzteren gewannen sie. Aus dem Gesamtwettbewerb gingen sie als "3rd highest ranked Team", also als drittbestes Team hervor. Mehr als 100 Teams aus der ganzen Welt nahmen an dem Moot teil.

Das Erfolgs-Team des Europa-Instituts: Afolabi Adekemi (2.v.r.) aus Nigeria, Bianca Böhme (2.v.l.) aus Deutschland, Rishabh Vohra (Mitte) aus Indien und Solomon Bagashvili (l.) aus Georgien. Als Coaches waren der Direktor des Europa-Instituts Professor Marc Bungenberg, Dr. Greg Lourie von Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP in Paris und der Wissenschaftliche Assistent von Professor Bungenberg Andrés Eduardo Alvarado Garzón (r.) mit von der Partie.

Foto: Europa-Institut

Apotheker-Jacob-Stiftung ehrt Preisträger

Foto: privat

Die Universität des Saarlandes und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben die diesjährigen Preise der Apotheker-Jacob-Stiftung (AJS) an junge Wissenschaftler mit herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten im Fach Pharmazie verliehen. Die Saarbrücker Preisträger 2020 erhalten ein Preisgeld von je 500 Euro. Es handelt sich um Dr. Jenny Vanessa Valbuena-Perez (Pharmazeutische Biologie, Prof. Dr. Alexandra K. Kiemer) für ihre Arbeit Investigations on the role of GILZ in statin therapy and the influence of glucocorticoid metabolism in age-related inflammation

Foto: privat

und um Dr. Mohamed Salah Rezk Abdelrahim (Pharmazeutische und Medizinische Chemie, Prof. Dr. Rolf W. Hartmann und Priv.-Doz. Dr. Martin Frotscher) für seine Arbeit Development of the first dual inhibitors for steroid sulfatase (STS) and 17ß-hydroxysteroid dehydrogenase type 1 (17ß-HSD1): a novel treatment approach for endometriosis.
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Professorin Julia Knopf in Didacta-Vorstand gewählt

Julia Knopf Foto: Manuel Schlueter

Die Mitgliederversammlung des Didacta-Verbandes der Bildungswirtschaft hat Ende November 2020 Professor Julia Knopf in den Vorstand gewählt. Durch die Wahl der Didaktikerin und Spezialistin für digitale Lehr- und Lernangebote schärfe der Bildungsverband - wie es in einer Pressemitteilung heißt - seinen Fokus in den Bereichen schulische Bildung und Konzepte entlang der gesamten Bildungskette, also vom Kindergarten bis zur beruflichen Weiterbildung.

Julia Knopf leitet an der Universität des Saarlandes das Forschungsinstitut Bildung Digital (FoBiD) und erforscht und entwickelt auch an ihrem Lehrstuhl neue Methoden, um Wissen geschickt zu vermitteln. Im Unternehmen Didactic Innovations in Saarbrücken, einem Spin-off ihres Lehrstuhls, entwickelt sie mit einem interdisziplinären Team aus Didaktikern und Informatikern neuartige schulische und berufliche Aus- und Weiterbildungsszenarien, indem sie Didaktik und Technologie zu neuen Lehr- und Lernformaten verbindet.

Der Didacta-Verband der Bildungswirtschaft vertritt die Interessen von rund 260 Unternehmen und Organisationen im In- und Ausland und setzt sich für qualitativ hochwertige Lehr- und Lernmittel sowie eine bedarfsgerechte Einrichtung und Ausstattung aller Lernorte ein. Als ideeller Träger steht der Bildungsverband hinter der Didacta-Bildungsmesse, der weltweit größten Fachmesse für Bildung.

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie zeichnet Wissenschaftler aus

Dr. Tamás Oláh vom Lehrstuhl für Experimentelle Orthopädie der Universität des Saarlandes (Direktor: Prof. Dr. Henning Madry) wurde für seine Studie „Topographic Modeling of early human osteoarthritis in sheep” (publiziert in Science Translational Medicine 2019) mit dem Preis zur Förderung der Grundlagenforschung 2020 der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ausgezeichnet. In seiner Arbeit hat Dr. Oláh den räumlichen und zeitlichen Verlauf der Entstehung von Arthrose nach einer Meniskusteilresektion in einem präklinischen Großtiermodell untersucht, um das Arthrosemuster mit der klinischen Situation bei menschlichen Patienten mit Innenmeniskusläsionen zu vergleichen. Das Ergebnis dieses Modells kann zur Aufklärung von Mechanismen der Arthrose-Entstehung verwendet werden und ist somit wegweisend für die Entwicklung degenerativer Therapien.

Ausgezeichnete Nachwuchsforscherinnen und -forscher

Foto: IfeW

Die Förderer des Instituts für empirische Wirtschaftsforschung haben auch in diesem Jahr wieder sechs Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für hervorragende Arbeiten ausgezeichnet. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Preisverleihung Ende Oktober erstmals im Rahmen einer Online-Live-Veranstaltung statt.

Der Preis ist mit je 1.750 Euro dotiert und wird aus den Mitteln der Gesellschaft der Förderer des Instituts für empirische Wirtschaftsforschung an der Universität des Saarlandes e.V. finanziert. Jedes Jahr zeichnen die Förderer damit herausragende Arbeiten aus den Bereichen des Internationalen Marketings, des Handels, der Konsum- und Verhaltensforschung, der Steuerlehre, der Wirtschaftsinformatik sowie der Wirtschaftsprüfung aus.

Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sind:
Ass.-Prof. Dr. Florian Foller (oben links) für seine Doktorarbeit „Zur Unternehmensbewertung im Spruchverfahren aus interessentheoretischer Sicht – Der aktienrechtliche Minderheitenausschluss im Lichte der Neuen Politischen Ökonomie“,
Dr. Constantin Houy (oben Mitte): „Verständlichkeit grafischer Geschäftsprozessmodelle – Ein Beitrag zur Theorieentwicklung auf der Grundlage von Stylized Facts und Gestaltungsempfehlungen für die Prozessmodellierung“,
Dr. Sarah Kobel (oben rechts): „Humorvolle Kommunikation bei Serviceversagen – Eine empirische Analyse der Wirkung von Humor auf Konsumenten infolge aufgetretener Service-Fehler ”,
Dr. Daniel Licht (unten links): „EU-Beihilferecht und Unternehmensbesteuerung”,
Prof. Dr. Jana-Rebecca Rehse (unten Mitte): „Leveraging Artificial Intelligence for Business Process Management – A Contribution to Reference Model Mining, Predictive Process Monitoring, and Process Discovery”,
Dr. Christoph Venitz (unten rechts): „Zum ,value investing' aus Sicht der Bewertungstheorie“.

Literaturwissenschaftler Niklas Bender weiter FONTE-Stiftungsprofessor

Dr. Niklas Bender. Foto: Universität des Saarlandes

Der Literaturwissenschaftler Dr. Niklas Bender, apl. Professor an der Universität Tübingen, wird auch im Wintersemester 2020/21 an der Universität des Saarlandes forschen und lehren. Die Stiftungsprofessur der FONTE-Stiftung, die am Europa-Kolleg CEUS angesiedelt ist, war bereits im Sommersemester 2020 durch Niklas Bender besetzt und wurde nun verlängert.

Niklas Bender hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Neuere deutsche Literatur in Berlin und Paris studiert. Er promovierte über das Thema „Kampf der Paradigmen: Die Literatur zwischen Geschichte, Biologie und Medizin, 1850-1900 (Flaubert, Zola, Fontane)“. 2013 folgte mit der Schrift „Die lachende Kunst. Funktionen des Komischen in der klassischen Moderne“ die Habilitation.
Die Lehrveranstaltungen von Niklas Bender sind für verschiedene Fachrichtungen offen, unter anderem für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Historisch orientierte Kulturwissenschaften (HoK) sowie Musikmanagement; darüber hinaus können sie ins Zertifikat Europaicum eingebracht werden, das vom CEUS koordiniert wird und sich an Studentinnen und Studenten aller Fakultäten richtet.
 

Weitere Infos auf der Webseite des CEUS.

Professor Jürgen Maxeiner wird 80 Jahre alt

Foto: privat

Am 13. Oktober kann der Professor für Sportpsychologie an der Saar-Universität und langjährige stellvertretende Leiter des Sportwissenschaftlichen Instituts, Dr. Jürgen Maxeiner, in Berganger bei München seinen 80. Geburtstag begehen. In Koblenz geboren, studierte er Psychologie, Physiologie und Philosophie in Köln, Berlin und London und wirkte als Assistent an der Pädagogischen Hochschule Berlin, als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bundesanstalt für Arbeit Nürnberg sowie als Assistent an der Pädagogischen Hochschule Nürnberg im Fach Mathematik. 1970 wurde der Jubilar an der Universität Erlangen mit seiner am Sonderforschungsbereich für Sozialisations- und Kommunikationsforschung entstandenen „Untersuchung zu Einstellungsänderung und Einstellungsdifferenzierung durch Kommunikation“ promoviert. Den Assistentenjahren an der Universität Kiel folgten 1975 die Berufung auf die Professur für Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Saarbrücken und 1979 die Integration in die Saar-Uni mit dem Schwerpunkt „Pädagogik im Bereich psychologisch-pädagogischer Fragen der Sportwissenschaft“. Er agierte von 1979-1981 und von 1987-1997 als stellvertretender Leiter des Sportwissenschaftlichen Instituts und widmete sich bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2006 schwerpunktmäßig der Informationsverarbeitung im Sport (Wahrnehmung, Gedächtnis und Aufmerksamkeit). [mehr]

Auszeichnung für Mathematiker der Saar-Uni

Michael Hartz. Foto: Fern-Universität Hagen/Hardy Welsch

Der Jaroslav-und-Barbara-Zemanek-Preis in Funktionalanalysis mit Schwerpunkt Operatortheorie wird im Jahr 2020 an Juniorprofessor Dr. Michael Hartz von der Universität des Saarlandes für seine Arbeiten über operatororientierte Funktionentheorie in mehreren Variablen verliehen.

Funktionalanalysis und Operatortheorie sind wichtige mathematische Felder, die unter anderem in der Kontrolltheorie (z.B. Entwicklung von Autopiloten, Reaktorkontrolle usw.), beim maschinellen Lernen und in der mathematischen Beschreibung der Quantenmechanik Anwendung finden. Michael Hartz‘ Forschung ist jedoch reine Grundlagenforschung.

Ermöglicht durch eine Spende der Familie Zemanek wurde der jährlich verliehene Zemanek-Preis im März 2018 vom Institut für Mathematik der Polnischen Akademie der Wissenschaften (IM PAN) gestiftet, um Forschung in Funktionalanalysis, Operatortheorie und verwandten Gebieten zu fördern. Er wurde gestiftet, um junge Mathematikerinnen und Mathematiker unter 35 Jahren zu fördern, die wichtige Beiträge zum Forschungsgebiet geleistet haben.

Das IMPAN in Warschau ist die renommierteste Forschungsstätte für Mathematik in Polen. Zudem ist Polen als Mutterland der Funktionalanalysis prädestiniert dafür bedeutende Arbeiten in der Funktionalanalysis auszuzeichnen.

Weitere Infos im aktuellen Newsletter der European Mathematical Society.

Neuer Professor für Organische und Pharmazeutische Chemie

Foto: HIPS

Alexander Titz wurde zum Professor für Organische und Pharmazeutische Chemie der Saar-Uni ernannt. Er leitet zudem eine Forschungsgruppe am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung (HIPS). Seine Schwerpunkte liegen in der synthetischen Entwicklung von neuartigen Wirkstoffkandidaten und der Diagnostik von bakteriellen Infektionen. Zudem beschäftigt er sich damit, bisher unbekannte bakterielle Lektinen biochemisch zu charakterisieren und kohlenhydrat-bindende Proteinen mikrobiologisch zu untersuchen, um ihre Rolle bei Infektionen besser zu verstehen. Seit 2013 leitet er die Arbeitsgruppe Chemische Biologie der Kohlenhydrate am HIPS und ist seit 2018 Juniorprofessor an der Saar-Universität.

80. Geburtstag von Professor Horst Chmiel

Prof. Dr. Ing. habil. Horst Chmiel. Foto: privat

Am 20. April konnte Horst Chmiel, Professor für Prozesstechnik und Gründungsdirektor der „Gesellschaft für umweltkompatible Prozesstechnik mbH (upt)“ an der Universität des Saarlandes, in München seinen 80. Geburtstag begehen.
In Königshütte in Oberschlesien geboren, studierte er an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen „Verfahrenstechnik“. Nach seiner Promotion 1971 wirkte er in Aachen bei der Gründung des Helmholtz-Instituts für Biomedizinische Technik mit, agierte dort bis 1975 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und stieg nach seiner Habilitation für „Medizinische Verfahrenstechnik“ 1973 und der Habilitationsschrift „Zur Rheologie des Blutes in Medizin und Technik“ zum stellvertretenden Institutsleiter auf. Seine Forschungsfelder waren seinerzeit vor allem die Fließeigenschaft von Blut, die Tiefkühlkonservierung von Erythrozyten, die Verbesserung der Hämodialyse und die Entwicklung biokompatibler Oberflächen wie Titan.
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90. Geburtstag von Professor Klaus Schimrigk

Foto: privat

Am 21. Juni begeht der frühere Direktor der Klinik für Neurologie an der Homburger Universitäts-Nervenklinik und ehemalige Vorsitzende des Landesverbandes Saar der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Prof. Dr. Klaus Schimrigk, inzwischen wohnhaft in Bochum, seinen 90. Geburtstag.

In Überlingen am Bodensee geboren, führte ihn sein Medizinstudium an die Universitäten Münster, Freiburg, München, Innsbruck und Kiel. Nach der Promotion und dem Staatsexamen in Kiel wirkte Klaus Schimrigk unter anderem an der Neurologischen Universitätsklinik in Hamburg, wo er sich intensiv den Muskelkrankheiten widmete und das neurohistologische Labor leitete. Mit Prof. Dr. Mertens baute er die erste neurologische Intensivstation auf. Nach zwei Jahren als wissenschaftlicher Assistent der Neuroanatomie (Prof. Dr. Kurt Fleischhauer) habilitierte er sich 1968 mit der Studie „Regionale Gewebsreaktionen der Hirnventrikelwände des Menschen“. Nach der Habilitation wechselte Prof. Dr. Schimrigk an die Universitätsklinik in Würzburg, wo Prof. Dr. Mertens kurz zuvor den Lehrstuhl für Neurologie übernommen hatte.
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80. Geburtstag von Professor Klaus Wilhelm Ruprecht

Foto: privat

Am 18. Mai kann der langjährige Direktor der Homburger Universitäts-Augenklinik Prof. Dr. Klaus Wilhelm Ruprecht in Seeg im Allgäu seinen 80. Geburtstag begehen.
In Breslau geboren, folgte dem Abitur in Celle das mit Staatsexamen und Promotion 1966 abgeschlossene Medizinstudium an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen und an den Universitäten Wien und Hamburg. Nach dem Wehrdienst als Stabsarzt der Reserve und theoretischen vorbereitenden Studien in Pathologie und Anatomie begann Klaus Wilhelm Ruprecht 1971 in Hamburg bei Prof. Hans Sautter seine Weiterbildung in der Augenheilkunde und erwarb 1974 die Anerkennung als Facharzt. 1976 wechselte er zum damals jüngsten Ordinarius für Augenheilkunde, Prof. Gottfried Otto Hermann Naumann, nach Tübingen, habilitierte sich dort 1979 und erhielt als Privatdozent die Venia legendi für das Fach Augenheilkunde. Bereits 1980 wurde er auf eine Professur für Augenheilkunde nach Erlangen berufen.
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90. Geburtstag von Professor Konrad Schön

Saar-Uni

Am 7. Mai 2020 kann der Professor für Politikwissenschaft, insbesondere Europapolitik und Didaktik der politischen Bildung, und ehemalige Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Professor Konrad Schön, seinen 90. Geburtstag begehen.
Der Jubilar studierte Philosophie, Jura und Politikwissenschaft und absolvierte eine Spezial-Ausbildung im Banken- und Börsenwesen. An der Universität des Saarlandes widmete er sich vor allem der politischen Theorie, der politischen Philosophie und der Geschichte der politischen Ideen, den Grundlagen der politischen Bildung in der Demokratie und den Fundamenten der europäischen Integration. Bis heute ist er mit Kursen zur europäischen Geistes- und Integrationsgeschichte im „Zentrum für lebenslanges Lernen“ (Zell) auf dem Saarbrücker Universitätscampus präsent.
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80. Geburtstag von Prof. Dieter Schmidtchen

Foto: privat

Seinen 80. Geburtstag feiert am 11. April der ehemalige Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes, Dr. Dieter Schmidtchen. Der Jubilar ist Professor für Nationalökonomie, insbesondere Wirtschaftspolitik und Managerial Economics, und Leiter des 1993 gegründeten Center for the Study of Law and Economics (Forschungsstelle zur Ökonomischen Analyse des Rechts).
Nach einer Professur an der Universität zu Köln folgte Dieter Schmidtchen 1979 dem Ruf nach Saarbrücken. Zu den Forschungsschwerpunkten des Wirtschaftswissenschaftlers gehören die Wettbewerbspolitik, die ökonomische Analyse des Rechts, die Neue Institutionenökonomik, Entscheidungsverfahren in der Europäischen Union und strategische Macht sowie die Ökonomik der Religion.
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Christoph Bock mit Overton Preis geehrt

Christoph Bock, Foto: MPI

Der Bioinformatiker Christoph Bock wurde mit dem Overton Prize der International Society of Computational Biology (ISCB) ausgezeichnet. Einmal pro Jahr wird dieser Preis an weltweit einen einzigen Wissenschaftler verliehen, der am Beginn oder in der Mitte seiner Karriere steht und als kommende Leitfigur in der Bioinformatik angesehen wird. Christoph Bock hat an der Universität des Saarlandes promoviert und in der Arbeitsgruppe von Professor Thomas Lengauer am Max-Planck-Institut für Informatik an epigenetischen Biomarkern geforscht. Als Postdoc im Labor von Alexander Meissner am Broad Institute  führte er groß angelegte epigenomische Analysen von Stammzellen durch und war am Projekt Roadmap Epigenomics beteiligt. Seit 2012 bekleidet er als Principal Investigator eine Forscherstelle an Research Center for Molecular Medicine der Österreichischen der Wissenschaften in Wien und ist Gastprofessor an der Medizinischen Universität Wien. Er ist ebenfalls als einer der führenden Computerbiologen im Blueprint-Epigenom-Projekt der Europäischen Union und im Internationalen Humangenomprojekt tätig. [mehr]

Jörg Hoffmann für KI-Forschung ausgezeichnet

Foto: privat

Professor Jörg Hoffmann wurde von der amerikanischen „Association for the Advancement of Artificial Intelligence (AAAI)“ zum Fellow ernannt. Das „Fellows Program“ richtet sich an Forscherinnen und Forscher, die bedeutende und nachhaltige Beiträge zum Feld der Künstlichen Intelligenz geleistet haben. Hoffmann ist nun einer von nur fünf in Deutschland tätigen Wissenschaftlern, denen seit 1990 diese Ehre zuteil wurde. Insbesondere für seine Arbeiten zum automatischen Planen wurde er ausgezeichnet. [mehr]

Förderpreis für empirische Wirtschaftsforschung

Dr. Bela Berens Foto: IfeW

Die Gesellschaft der Förderer des Instituts für empirische Wirtschaftsforschung (IfeW) hat Dr. Bela Berens den Förderpreis der Ernst & Young GmbH verliehen.

Ausgezeichnet wurde Berens für seine Dissertation zum Thema: „Multilaterales Instrument im Kontext der Einkünfteerzielung hybrider Gesellschaften – Eine kritische Analyse der Eignung des Multilateralen Instruments zur Umsetzung der abkommensbezogenen Maßnahmen mit Fokus auf deutsche Doppelbesteuerungsabkommen unter besonderer Berücksichtigung von Art. 3 MLI“.
Der Saarbrücker Förderpreis der Ernst & Young GmbH wird seit 2011 vergeben und ist hervorragenden wissenschaftlichen Arbeiten aus dem Bereich der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre an der Universität des Saarlandes gewidmet.

Screenshot der Preisverleihung: IfEW

In einem gemeinsamen Online-Meeting überreichten Dr. Michael Zabel als Vertreter der Ernst & Young GmbH Saarbrücken und Leander Wappler, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesellschaft der Förderer des IfeW, das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro sowie die Urkunde an den diesjährigen Preisträger. Das untere Foto zeigt bei der Preisverleihung  (beginnend mit der oberen Reihe v.l.): Jérôme Klauck, Prof. Dr. Heinz Kußmaul, Heike Mang, Dr. Bela Berens, Dr. Michael Zabel, Patrick Klein, Leander Wappler und Christian Burgardt.

Saar-Professoren im BWL-Ranking der Wirtschaftswoche

Das Magazin Wirtschaftswoche hat in einem Ranking die Top-Forscherinnen und -Forscher der Betriebswirtschaftslehre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgelistet - sowohl von Universitäten als auch von Forschungsinstituten. Zugrunde liegen wissenschaftliche Veröffentlichungen, gewichtet nach dem Renommee der Fachpublikationen. Auch drei Professoren der Universität des Saarlandes erhielten gute Platzierungen, unter anderem im Ranking der "Jungen Wilden".

Prof. Sven Heidenreich, Foto: privat

Unter den Top-100-Forschern erzielte Professor Sven Heidenreich Platz 51. Noch besser schnitt er im Ranking der „Jungen Wilden“ ab, das die forschungsstärksten BWL-Forscher umfasst, die am Stichtag noch keine 40 Jahre alt waren. Dort erzielte Sven Heidenreich, Professor für Technologie- und Innovationsmanagement, den achten Platz unter den Nachwuchswissenschaftlern mit insgesamt rund 5.000 Punkten und 56 Publikationen.

Jun.-Prof. Eric Grosse, Foto: privat

Der BWL-Juniorprofessor Eric Grosse erreichte im Ranking der „Jungen Wilden“ Platz 54 mit 2.650 Punkten und 45 Publikationen. Er hat sich auf das Thema Digitale Transformation im Operations Management spezialisiert.

Prof. Günter Schmidt, Foto: privat

Im Ranking „Lebenswerk“ wurden zudem alle jemals publizierten Artikel ausgewertet und die besten 250 BWL-Forscherinnen und Forscher im deutschsprachigen Raum aufgelistet. Dort erzielte BWL-Professor Günter Schmidt mit 45 Publikationen und 5.710 Punkten Platz 183, Sven Heidenreich nahm mit 4.981 Punken Platz 240 ein.

Weitere Infos

Anna Feit ist neue Informatik-Professorin

Foto: privat

Anna Maria Feit hat in Saarbrücken Informatik studiert, in Helsinki promoviert und an der ETH Zürich als Post-Doc geforscht. Jetzt wurde sie zur Informatik-Professorin an der Saar-Universität ernannt. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Entwicklung von algorithmischen und mathematischen Methode, um Nutzerschnittstellen zu optimieren. „Intelligente“ Anwendungen sollen sich den Bedürfnissen und Fähigkeiten des Nutzers anpassen und ihm die Bedienung von Computern und anderen technischen Geräten so einfach wie möglich machen.

Dazu entwickelt Anna Maria Feit mathematische und computergestützte Modelle, die das Verhalten der Nutzer abbilden und vorhersagen können. In ihrer bisherigen Arbeit lag ihr Fokus vor allem auf den grundlegenden motorischen und kognitiven Fähigkeiten der Nutzer. Ihre Arbeit kam zum Beispiel bei der Entwicklung des neuen Standards für französische Tastaturen zum Einsatz, die nun frankreichweit verkauft werden. [mehr]

 

Prof. Horst Dinter wird 100 Jahre alt

Am 13. Dezember kann der gegenwärtig älteste Professor der Universität des Saarlandes, Dr. Horst Dinter, in Forchtenberg seinen 100. Geburtstag und damit ein besonderes Jubiläum begehen.Der im schlesischen Waldenburg geborene Jubilar studierte an der Pädagogischen Hochschule Braunschweig, bei den Werkkursen „Dreibergen“ und an der Werkkunstschule Hannover. 1970 zum Dozenten und 1972 zum Professor an der Pädagogischen Hochschule des Saarlandes ernannt, widmete er sich vor allem dem Aufbau der „Arbeitslehre“. Nach der Auflösung der Pädagogischen Hochschule vertrat er bis 1985 an der Universität des Saarlandes das Fach „Angewandte Erziehungswissenschaft / Schwerpunkt Pädagogik technischer Prozesse“. Seine Publikationen widmen sich dem „Curriculum Technik“, „Medien im Technikunterricht“, der „Didaktik des Technikunterrichts“, der „Technik in Unterrichtsmodellen“ und der „Schule der Kreativität“. Literarisch erzählen sie über die „Odyssee 45“, „Die Abenteuer der gedankenreichen Donna Quijote de la Mancha“ oder seine Erlebnisse als Transportflieger während des Zweiten Weltkrieges.
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85. Geburtstag von Prof. Dr. Klaus Uhlmann

Foto: Saar-Uni

Am 8. Dezember 2020 kann der entpflichtete Professor für Anatomie an der Universität des Saarlandes und Facharzt für Anatomie, Dr. med. Klaus Uhlmann, seinen 85. Geburtstag begehen. Im thüringischen Sonneberg geboren, studierte der Jubilar in Leipzig und Düsseldorf Medizin und wurde 1961 mit seiner Studie zur vergleichenden und funktionellen Myologie der Primaten promoviert, die von der Medizinischen Akademie Düsseldorf als jahrgangsbeste Dissertation ausgezeichnet wurde. Dem Bewegungsapparat – vom Menschen bis zum Seestern – und dessen Evolution galt sein forschendes Interesse während seines ganzen akademischen Lebens. Die wissenschaftliche Laufbahn setzte er nach dem Staatsexamen als Assistent am Topographisch-Anatomischen Institut der Medizinischen Akademie Düsseldorf fort – teilweise gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
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Christoph Becher in Akademie der Technikwissenschaften aufgenommen

Christoph Becher. Foto: Beate Wehrle

Christoph Becher ist zum Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) gewählt worden. Der Professor für Quantenoptik an der Universität des Saarlandes ist damit einer der „herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Ingenieur- und den Naturwissenschaften, der Medizin sowie aus den Geistes- und Sozialwissenschaften“, wie die Akademie auf ihrer Webseite schreibt.

Christoph Becher beschäftigt sich seit 2005 als Professor an der Universität des Saarlandes mit dem Schwerpunkten Quantenoptik und Quantentechnologien. Er ist an zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten beteiligt. Als Sprecher des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten hochkarätigen Forschungsverbundes Q.Link.X erforscht er unter anderem, wie die Reichweite von sicherer Quantenkommunikation in Glasfasernetzen erweitert werden kann. Das Konsortium aus insgesamt 39 Partnern in ganz Deutschland erforscht so genannte Quantenrepeater, die – ähnlich wie Repeater für klassische Computernetzwerke Kommunikationsnetze – die Reichweite von auf Quantentechnologie basierenden Netzwerken erhöhen können. Ein Netzwerk, das nach den Prinzipien der Quantenphysik funktioniert, wäre beweisbar abhörsicher und könnte zukünftig leistungsstarke Quantencomputer vernetzen.
Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ist die von Bund und Ländern geförderte nationale Akademie und Stimme der Technikwissenschaften im In- und Ausland. Sie berät Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

 

85. Geburtstag von Professor Werner Tack

Prof. Werner Tack, Initiator der "Kinderuni" im Jahr 2005. Foto: Iris Maurer

Am 4. November kann der emeritierte Professor für Psychologie und Ehrensenator der Universität des Saarlandes Dr. Werner Tack seinen 85. Geburtstag begehen.
Werner Tack wurde in Dortmund geboren. Die ersten Stationen seiner wissenschaftlichen Laufbahn waren die Universitäten Hamburg und Regensburg, ehe er 1971 als Professor für Psychologie nach Saarbrücken berufen wurde. Hier leitete er mehrere Forschungsprojekte und war unter anderem Sprecher des Sonderforschungsbereichs 378 „Ressourcenadaptive kognitive Prozesse“ sowie des Graduiertenkollegs „Kognitionswissenschaft“. Zwischen 1984 und 1986 agierte er als Erster Vizepräsident der Universität des Saarlandes. Ferner war er Vorsitzender zahlreicher nationaler Fachkommissionen sowie Gründungsvorsitzender der Wilhelm-Wundt-Gesellschaft und der „Gesellschaft für Kognitionswissenschaft“.
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Thimoteus Speer erhält Franz-Volhard-Preis

Foto: privat

Thimoteus Speer erhielt bei der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie den Franz-Volhard-Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Mit dem Preis werden herausragende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nierenforschung ausgezeichnet, es handelt sich um die höchste Auszeichnung der deutschsprachigen Nephrologie. Der Homburger Medizin-Professor untersucht vor allem die Mechanismen kardiovaskulärer Komplikationen bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung. Er wurde bereits mit dem Heinz Maier-Leibnitz Preis ausgezeichnet und hat unter anderem in "Nature Immunology" zum Thema Blutfette publiziert (mehr dazu). 

80. Geburtstag von Professor Klaus Martin Girardet

Foto: privat

Am 18. Oktober kann der Professor für Alte Geschichte und ehemalige Dekan der Philosophischen Fakultät I der Universität des Saarlandes Dr. Klaus Martin Girardet seinen 80. Geburtstag begehen.
In Koblenz geboren, absolvierte er zunächst eine kaufmännische Ausbildung und auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur. An der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn studierte er Alte, Mittelalterliche und Neuere Geschichte sowie Evangelische Theologie, legte zuerst das Magister-Examen ab und wurde 1972 mit der herausragend bewerteten Untersuchung „Kaisergericht und Bischofsgericht“ promoviert. Von 1972 bis 1980 wirkte er – unterbrochen durch ein Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft – als Assistent für Alte Geschichte an der Universität Trier. 1979 habilitierte er sich dort mit seiner Studie „Die Ordnung der Welt – ein Beitrag zur philosophischen und politischen Interpretation von Ciceros Schrift ‚De legibus‘“.
In der Nachfolge von Prof. Werner Eck 1980 zum Professor für Alte Geschichte an der Universität des Saarlandes ernannt, lehrte und forschte Klaus Martin Girardet über seinen Eintritt in den Ruhestand (2006) hinaus bis zum Sommersemester 2013 auf dem Saarbrücker Campus. [mehr]

Professor Hans-Jörg Schneider wird 85 Jahre alt

Foto: privat

Am 19. September kann der Professor für Organische Chemie an der Universität des Saarlandes Dr. Hans-Jörg Schneider seinen 85. Geburtstag begehen. In Stuttgart geboren, absolvierte er sein Studium der Chemie, Physik und Biologie an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen, der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Technischen Universität Berlin. Nach seiner Tübinger Promotion ging Hans-Jörg Schneider von 1967 bis 1969 als Postgraduate Research Fellow an die University of California (San Diego) und kehrte anschließend als Forschungsassistent nach Tübingen zurück. Im April 1971 wechselte der Jubilar als wissenschaftlicher Assistent an die Universität des Saarlandes und wirkte nach der Habilitation im Juni 1972 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2000 als Professor für Organische Chemie. [mehr]

Experte für Herz- und Nierenerkrankungen

Foto: UKS

Thimoteus Speer ist neuer Professor für Translationale Kardio-Renale Medizin. Sein Forschungsschwerpunkt sind die Mechanismen kardiovaskulärer Erkrankungen bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz. Dazu leitet er zwei Teilprojekte im DFG-Sonderforschungsbereich TRR-219 der Universität des Saarlandes und RWTH Aachen. Zudem beschäftigt er sich mit den Effekten von Blutfetten auf die Funktion des angeborenen Immunsystems an der Schnittstelle zwischen Niere und Herz (siehe Pressetext). 2019 wurde Speer mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis für Nachwuchsforscher ausgezeichnet. An der Klinik für Innere Medizin IV am Universitätsklinikum des Saarlandes ist er leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor. 

Professor Karl Fischer wird 95 Jahre alt

Foto: privat

Am 4. Juli kann der emeritierte Professor für Kristallographie an der Universität des Saarlandes, Dr. Karl Fischer, seinen 95. Geburtstag begehen.
In Zwickau geboren, kam er nach der Promotion in Erlangen, Forschungen in Frankfurt und am Institute for Advanced Studies der Technischen Universität in Cambridge, Massachusetts (MIT), sowie der Habilitation in Frankfurt nach Saarbrücken. An der Universität des Saarlandes leitete Fischer von 1964 bis 1993 das Institut für Kristallographie, das 1984 in den Fachbereich Physik integriert wurde. Der Jubilar wirkte im Vorstand des Sonderforschungsbereichs 130 „Ferroelektrika“ und nahm Gastprofessuren an der University of Minnesota und am Institut Laue-Langevin in Grenoble wahr. Zudem engagierte er sich in zahlreichen Fachgesellschaften und Beiräten [mehr]

FONTE-Stiftungsprofessor am CEUS zu Gast

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Der Literaturwissenschaftler Dr. Niklas Bender ist im Rahmen einer Stiftungsprofessur der FONTE-Stiftung im Sommersemester 2020 am Europa-Kolleg CEUS zu Gast. Er bietet zwei virtuelle Lehrveranstaltungen zu Motiven in der Literatur an – dabei geht es um Frauenfiguren sowie Kleriker-Darstellungen in der Literatur des europäischen Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Niklas Bender studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Neuere deutsche Literatur in Berlin und Paris und promovierte über das Thema „Kampf der Paradigmen: Die Literatur zwischen Geschichte, Biologie und Medizin, 1850–1900 (Flaubert, Zola, Fontane)“. 2013 folgte mit der Schrift „Die lachende Kunst. Funktionen des Komischen in der klassischen Moderne“ die Habilitation. 2018 erhielt er dafür den Hugo Friedrich und Erich Köhler-Preis der Universität Freiburg, mit dem alle drei Jahre eine herausragende Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Romanistischen Literaturwissenschaft gewürdigt wird. Derzeit forscht und lehrt Niklas Bender zum Thema Literatur und Religion, darüber hinaus ist er als Literaturkritiker für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig.
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Professor Diether Breitenbach wird 85 Jahre alt

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Am 13. Mai 2020 begeht der Professor für Psychologie und langjährige sozialdemokratische Minister Diether Breitenbach seinen 85. Geburtstag.
In Dortmund geboren, studierte Diether Breitenbach an den Universitäten Münster, Freiburg und Hamburg Psychologie, Philosophie, Geographie und Germanistik. Nach der Diplom-Prüfung in Psychologie leitete er ab 1960 die Studienstelle der Deutschen Stiftung für Entwicklungsländer in Berlin. Ab 1962 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Entwicklungshilfe der Universität des Saarlandes tätig. Hier arbeitete er an der Planung und Evaluierung von Entwicklungshilfeprojekten und der Erforschung des internationalen Personenaustauschs. 1974 wurde er an der Philosophischen Fakultät der Saar-Universität mit seiner Studie „Auslandsausbildung als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung“ promoviert und als Professor für Psychologie an die Pädagogische Hochschule des Saarlandes berufen.
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Professor Bernd Kramann feiert 80. Geburtstag

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Am 25. April 2020 kann der ehemalige Direktor der Homburger Universitätsklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie, Prof. Dr. Bernd Kramann, in Freiburg seinen 80. Geburtstag begehen.
Bernd Kramann wurde in Siegen geboren. Nach seiner Zeit als Medizinalassistent und dem Militärdienst am Flugmedizinischen Institut der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck begann er 1970 seine Ausbildung zum Facharzt für Radiologie in München. Nach der Habilitation 1978 und der Ernennung zum Oberarzt wechselte er 1983 auf den Homburger Campus als Direktor der Abteilung für Radiodiagnostik – die spätere „Universitätsklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie“. 2006 trat der Jubilar in den Ruhestand.
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Tim Meyer und Barbara Gärtner in DFL-Task Force Sportmedizin berufen

Prof. Tim Meyer, Foto: Oliver Dietze

Gleich zwei Mitglieder der Universität des Saarlandes sind in der neuen "Task Force Sportmedizin / Sonderspielbetrieb" der Deutschen Fußball Liga vertreten:  Den Vorsitz der DFL-Task Force hat Professor Tim Meyer inne, ärztlicher Direktor des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes und zugleich Arzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Prof. Barbara Gärtner, Foto: privat

Unter den Mitgliedern der Task Force ist Professor Barbara Gärtner: Die Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie ist Leiterin des Bereichs Krankenhaushygiene im Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität und des Universitätsklinikums des Saarlandes.

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Krise und "im Wissen, dass externe Faktoren wie die Verbreitung des Virus und die Bewertung durch die Politik für die Entwicklung in den kommenden Wochen maßgeblich sind," hatten die Clubs der Bundesliga und Zweiten Bundesliga die Task Force am 31. März in der DFL-Mitgliederversammlung ins Leben gerufen. Diese soll ein Konzept „mit dem Ziel der medizinisch vertretbaren Fortführung des Spiel- und Trainingsbetriebes“ erstellen. Der Spielbetrieb in den Bundesligen ist bis mindestens 30. April ausgesetzt.

Die DFL-Taskforce soll alle Covid-19 Fälle bei den Clubs der Bundesliga und Zweiten Bundesliga zentral dokumentieren. Außerdem soll sie ein Vorgehen erarbeiten, mit dem eine engmaschige, unabhängige Testung von Spielern und weiterem Personal unter anderem unmittelbar vor den Spieltagen durchgeführt werden kann. Sowohl organisatorische Maßnahmen im Stadion zur Vermeidung von Übertragungen - wie Hygiene, Desinfektion oder Distanz - als auch spezielle Abläufe bei der Spiel- und Trainings-Organisation sollen definiert und in einem Leitfaden einheitlich festgeschrieben werden.

Stipendium zu Ehren von Prof. Rita Bernhardt

Prof. Rita Bernhardt, Foto: Studienstiftung

Ehemalige Studierende, Kooperationspartner und universitäre Freunde haben gemeinsam mit der StudienStiftungSaar Professorin Rita Bernhardt mit einem Deutschlandstipendium geehrt. Sie würdigen so das Engagement der Biochemikerin aus Anlass ihres 70. Geburtstages.

Das Deutschlandstipendium „Rita Bernhardt“ fördert ab Oktober 2021 leistungsstarke und engagierte Studierende der Human- und Molekularbiologie sowie der Biotechnologie an der Universität des Saarlandes.

Jungen Menschen die Wissenschaft, insbesondere ihr Fachgebiet, die Biochemie, nahe zu bringen, ist für Rita Bernhardt seit jeher eine Herzensangelegenheit. Die Professorin gründete unter anderem das „Mach-mit-Labor“, um Schülerinnen, Schülern und Interessierten Einblick in die Techniken der Molekularbiologie und Gentechnik zu geben. Auch die Stipendienvergabe an der Universität unterstützt sie seit Jahren. Sie betreute die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Studienstiftung des Deutschen Volkes, erstellt Fachgutachten und empfiehlt Studierende für Förderungen. Auch als Stipendienbeauftragte bei der Vergabe des Deutschlandstipendiums war sie tätig.

Das Deutschlandstipendium fördert Studierende, deren Werdegang herausragende Leistungen erwarten lässt. Sie erhalten 300 Euro monatlich – je die Hälfte vom Bund und privaten Stiftern.

Professorin Irene Schulz-Hofer wird 80 Jahre alt

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Am 25. Januar kann die frühere Direktorin des II. Physiologischen Instituts der Universität und Sprecherin des Sonderforschungs-bereichs „Proteinphosphorylierung und intrazelluläre Kontrolle von Membranprozessen“, Prof. Dr. Irene Schulz-Hofer, in Frankfurt ihren 80. Geburtstag begehen. In Berlin geboren, absolvierte sie das Medizinstudium in Berlin und Göttingen und wurde im Dezember 1966 mit ihrer Untersuchung „Über den Mechanismus der ekkrinen Schweißbildung des Menschen“ promoviert. 1966/67 nahm sie ein Stipendium an dem National Institute for Health Bethesda (Maryland) wahr und forschte dann am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt, wo sie die Arbeitsgruppe „Drüsenphysiologie“ leitete. An der Johann Wolfgang Goethe-Universität habilitierte sie sich 1975 im Fach Physiologie mit ihrer Studie „Die Rolle von Calciumionen und cyclischen Nukleotiden bei der Enzymsekretion im Pankreas“ und wurde 1982 zur Privatdozentin und 1982 zur Honorarprofessorin ernannt. Als Gastwissenschaftlerin agierte sie 1976 an der Vanderbilt University in Nashville (Tennessee) sowie 1979 im Laboratrium für Membranbiologie an der University of Alabama (Birmingham U.S.A.). Zum 1. Februar 1991 trat sie an der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni die Nachfolge von Prof. Wolfgang Trautwein an und leitete bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand am Ende des Wintersemesters 2006 das II. Physiologische Institut auf dem Homburger Campus.
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Sport-Lehramt: Ausgezeichnete Examensarbeiten

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Der Deutsche Sportlehrerverband Saar hat drei Studentinnen und einen Studenten für ihre hervorragenden Examensarbeiten ausgezeichnet. Sie hatten sich mit sportdidaktischen Fragestellungen beschäftigt und sich unter anderem mit den Lehrplänen an deutschen Gymnasien und der Einstellung von Sportlehrern zum Thema Inklusion auseinandergesetzt.

Bei der Preisverleihung stellten die Preisträger die Fragestellung, die Methodik und die wichtigsten Ergebnisse ihrer Arbeiten vor. Die Lehramtsstudentin Alexandra Herzig (2.v.l.) hat sich damit befasst, welche motorischen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen in den Lehrplänen für Gymnasien in Deutschland gefördert werden. Stefanie Stalter (Mitte) untersuchte in einer Befragung von Sportlehrern im Schuldienst, welche Weiterbildungsangebote diese bevorzugen würden. Anna Felzmann analysierte die Einstellungen von Sportlehrkräften zum Thema Inklusion und Tobias Jürgen Schuh (2.v.r.) untersuchte die Kompetenzorientierung des Sportunterrichts in der Primarstufe. Der Didaktik-Preis wurde bereits im vergangenen Jahr verliehen und ist mit jeweils 250 Euro prämiert.

Jan Benedyczuk (l.), Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, würdigte die Preisträgerinnen und Preisträger: "Sie haben hervorragende Abschlussarbeiten vorgelegt, um Schulsport konzeptionell und pädagogisch weiterzuentwickeln."

Professor Georg Wydra (r.), Präsident des Deutschen Sportlehrerverbands - Landesverband Saar (DSLV) und Verantwortlicher in Fragen der Sportpädagogik und Sportdidaktik am Sportwissenschaftlichen Institut der Universität des Saarlandes, unterstrich bei der Preisverleihung die Bedeutung der Didaktik im Rahmen der Sportlehrerausbildung.

80. Geburtstag von Prof. Wilfried Fiedler

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Am 22. Dezember kann der Professor für Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht an der Universität des Saarlandes Dr. Wilfried Fiedler seinen 80. Geburtstag begehen. In Hohenstadt (Mähren) geboren, absolvierte der Jubilar nach dem Abitur in Frankfurt am Main das Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen, Hamburg und Freiburg. Der Ersten Juristischen Staatsprüfung 1965 folgten ein Zusatzstudium im Verwaltungs-, Verfassungs- und Völkerrecht an der Universität Grenoble und eine Studie über „La continuité de la France pendant la Deuxième Guerre mondiale“. Nach einer Tätigkeit am Institut für Öffentliches Recht an der Universität Freiburg wurde Wilfried Fiedler 1970 mit seiner von Prof. Konrad Hesse angeregten Dissertation „Staatskontinuität und Verfassungsrechtsprechung“ promoviert und legte das Zweite Juristische Staatsexamen ab. Anschließend wirkte er als Assistent weiterhin an dem von Prof. Hesse geleiteten Institut und habilitierte sich 1976 in Freiburg im Fach „Öffentliches Recht“ mit seiner Untersuchung „Funktion und Bedeutung öffentlich-rechtlicher Zusagen im Verwaltungsrecht“.
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Jura-Professorin Tiziana Chiusi übernimmt Vorsitz des Deutschen Juristen-Fakultätentages

Prof. Dr. Dr .h.c. Tiziana Chiusi (Foto: Oliver Dietze)

Erstmals in der 100-jährigen Geschichte des Deutschen Juristen-Fakultätentages (DJFT) steht eine Frau an der Spitze der deutschsprachigen Jura-Fakultäten: Der Ständige Ausschuss der Vereinigung hat Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana Chiusi von der Universität des Saarlandes zur neuen Vorsitzenden gewählt. Damit führt Chiusi, die den Saarbrücker Lehrstuhl für Zivilrecht, Römisches Recht und Europäische Rechtsvergleichung innehat, nun den Vorsitz der 45 Juristischen Fakultäten in Deutschland und neun weiterer Fakultäten in Österreich, der Schweiz und Ungarn.

Seit 2012 ist Tiziana Chiusi Mitglied des Ständigen Ausschusses des Deutschen Juristen-Fakultätentages; im Juni 2017 war sie bereits zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Sie übernimmt jetzt das Amt von ihrem Amtsvorgänger Professor Dr. Joachim Lege von der Universität Greifswald.

Der Deutsche Juristen-Fakultätentag, der seit 100 Jahren besteht, vertritt die Interessen der Rechtswissenschaftlichen Fakultäten an Universitäten in der Rechts- und Hochschulpolitik und auf europäischer Ebene. Er steht hierzu in Austausch mit Parlamenten, Behörden, Wissenschaftsorganisationen und Verbänden und in regem Kontakt mit den Justiz-Ministerien des Bundes und der Länder, den Landesjustizprüfungsämtern sowie europäischen und ausländischen Einrichtungen. >>> weiterlesen

Prof. Albert Raasch wird 90 Jahre alt

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Am 6. Dezember kann der emeritierte Professor für Angewandte Linguistik und Sprachlehrforschung, Dr. Albert Raasch, in seiner schleswig-holsteinischen Heimat seinen 90. Geburtstag begehen. Von 1973 bis 1999 lehrte und forschte der Jubilar am Romanistischen Institut der Universität des Saarlandes, der er auch nach seiner Emeritierung eng verbunden ist, unter anderem durch sein Engagement im Saarbrücker Rat der „Stiftung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit“. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des Saarländischen Verdienstordens hat sich auf vielfache Weise der Förderung der Zweisprachigkeit in der Großregion Saar-Lor-Lux gewidmet und zahlreiche Veröffentlichungen zum Fremdsprachenunterricht vorgelegt.
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85. Geburtstag von Prof. Klaus-Dieter Becker

Foto: Saar-Uni

Am 15. November kann der Professor für Theoretische Elektrotechnik an der Universität des Saarlandes Dr. Klaus-Dieter Becker seinen 85. Geburtstag begehen. Seit 1963 war er als einer der Poniere der Saarbrücker Elektrotechnik an dem von Prof. Gottfried Eckart geleiteten Institut für Angewandte Physik und Elektrotechnik tätig. 1972 wurde er zum Wissenschaftlichen Rat und Professor ernannt. Im Juli 1973 lehnte er einen Ruf auf eine ordentliche Professur für „Allgemeine und theoretische Elektrotechnik“ an der Gesamthochschule Duisburg ab und blieb bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am Ende des Wintersemesters 1998/99 an der Saar-Uni. Der Jubilar arbeitete auch eng mit dem Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren in Saarbrücken und dem Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik in St. Ingbert zusammen. Unter anderem publizierte er die Standardwerke „Theoretische Elektrotechnik – Allgemeine Grundlagen“ (1982) und „Ausbreitung elektromagnetischer Wellen – Eine Einführung in die Theorie“ (1974).
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Genetiker für Veröffentlichung ausgezeichnet

Masood Abu-Halima.

Dr. Masood Abu-Halima vom Institut für Humangenetik unter der Leitung von Prof. Dr. Eckart Meese ist von der amerikanischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (American Society for Reproductive Medicine, ASRM) mit dem 2020 Investigator Achievement Award für die beste Publikation in der Fachzeitschrift „Fertility and Sterility" ausgezeichnet worden. In seiner ausgezeichneten Studie „MicroRNAs in combined spent culture media and sperm are associated with embryo quality and pregnancy outcome” war es sein Ziel, mikroRNAs zu identifizieren, die als Marker genutzt werden können, um unfruchtbaren Paaren zu einer Schwangerschaft zu verhelfen. Masood Abu-Halima hat sich dabei 372 mikroRNAs angeschaut. Einer hat sich dabei als potenzieller Indikator herausgestellt: Je geringer seine Konzentration im Sperma und im Kulturmedium war, desto höher war die Chance auf eine Schwangerschaft.

Der 2020 Investigator Achievement Award der American Society for Reproductive Medicine würdigt die herausragendsten Beiträge zur klinischen Forschung und zur Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Reproduktionswissenschaft. Er gilt als einer der renommiertesten Preise auf diesem Gebiet. „Fertility and Sterility“  ist eine Fachzeitschrift mit  höchstem Einfluss auf die Wissenschaft im Bereich der reproduktiven Medizin.

 

Jörn Walter in Academia Europaea gewählt

Jörn Walter, Epigenetik-Professor der Saar-Universität ist als Mitglied in die Academia Europea aufgenommen worden. Die Akademie hat ihren Sitz in London und umfasst derzeit mehr als 4.000 Mitglieder, darunter 72 Nobelpreisträger. Ziel der Akademie ist es, Bildung und Forschung in Europa zu fördern sowie den interdisziplinären und internationalen Austausch in der Wissenschaft zu stärken. Darüber hinaus berät die Akademie als unabhängiger Partner Regierungen und internationale Organisationen in wissenschaftlichen Fragestellungen. Die Mitglieder sind führende Experten aus den Bereichen Chemie, Physik, Biologie, Medizin, Mathematik, Informatik und Technik, den Sozial- und Geisteswissenschaften sowie den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

Germaine de Stael-Preis für Annika Haß

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Annika Haß hat für ihre Doktorarbeit an der Saar-Universität den Germaine de Stael-Preis erhalten. Mit diesem Preis des Frankoromanisten-Verbandes werden exzellente Dissertationen der französischen Literatur- und Kulturwissenschaft ausgezeichnet. Sie hatte sich mit der transnationalen Verlagsbuchhandlung Treuttel & Würtz von 1750 bis 1850 beschäftigt und dafür 2019 bereits den Eduard-Martin-Preis erhalten. Die Dissertation wurde in einem Co-Tutelle-Verfahren von den Professoren Frédéric Barbier (École Pratique des Hautes Études, Paris) und Hans-Jürgen Lüsebrink an der Saar-Uni betreut. Seit einem Jahr ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität Frankfurt/Main. Derzeit forscht Annika Haß mit Unterstützung eines Feodor-Lynen-Stipendiums der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der École Normale Supérieure in Paris.

Der "Kaiser der Sportmedizin" wird 80 Jahre alt

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Dr. Wilfried Kindermann, langjähriger Professor für Sportmedizin und Leiter des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes, feiert am 4. September seinen 80. Geburtstag.
In Halle an der Saale geboren, legte Wilfried Kindermann in Meerane (Sachsen) 1958 die Reifeprüfung ab. Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft 1962 in Belgrad gehörte er mit Manfred Kinder, Hans-Joachim Reske und Johannes Schmitt zur siegreichen deutschen 4 × 400-m-Staffel. Von 1961 bis 1967 studierte er Medizin an den Universitäten Heidelberg und Hamburg, legte 1967 das Staatsexamen ab und wurde in Hamburg mit seiner Studie „Verhalten von Herzfrequenz, Sauerstoffverbrauch und Sauerstoffpuls während des modernen Dauerlauftrainings“ zum Dr. med. promoviert. [mehr]

 

Professor Klaus Dieter Zang wird 85 Jahre alt

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Am 23. Juli kann der emeritierte Professor für Humangenetik und frühere Vizepräsident für Forschung an der Universität des Saarlandes, Dr. Klaus Dieter Zang, seinen 85. Geburtstag begehen.
Nach dem Abitur in seiner Heimatstadt Ludwigshafen und einem zweijährigen Jurastudium in Heidelberg begann Klaus Dieter Zang 1955 das Studium der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und arbeitete später als Doktorand am Max-Planck-Institut für Biochemie, das von dem Nobelpreisträger Prof. Adolf Butenandt geleitet wurde. 1961 absolvierte er das Medizinische Staatsexamen und wurde mit einer von Butenandt betreuten Dissertation zum Dr. med. promoviert. Es folgten die Approbation und eine Postdoktorandenzeit als Stipendiat des Max-Planck-Instituts für Biochemie. Zudem war Klaus Zang als freier Mitarbeiter in der Entwicklungsabteilung der Firma Beckman Instruments Europe in München tätig. 1963 wechselte Klaus Zang an das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter befasste er sich dort mit der Genetik von Hirntumoren und dem Down-Syndrom. [mehr]

Professor Rolf Siems wird 90 Jahre alt

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Am 24. Juni kann der emeritierte Professor für Theoretische Physik an der Universität des Saarlandes Dr. Rolf Siems seinen 90. Geburtstag begehen.
Der in Bremen geborene Jubilar studierte in Göttingen und am Michigan State College. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kernforschungsanlage Jülich und arbeitete am belgischen Atomforschungszentrum in Mol. 1963 folgte an der Technischen Hochschule Aachen die mit der Borchers-Plakette ausgezeichnete Dissertation und 1968 die Habilitation mit einer Studie über „Wechselwirkungen zwischen Defekten in Kristallen“. 1969 erhielt Rolf Siems die Ernennung zum Dozenten. 1968/69 übernahm er eine Lehrstuhlvertretung an der Universität Gießen. 1970 erhielt der Jubilar einen Ruf an die Universität des Saarlandes und hatte fast drei Jahrzehnte lang – vom Wintersemester 1970/71 bis zu seiner Emeritierung am Ende des Sommersemesters 1998 – den Saarbrücker Lehrstuhl für Theoretische Physik inne. Rolf Siems gehörte von 1974 bis 1988 dem Sonderforschungsbereich „Ferroelektrika“ an, zuletzt als stellvertretender Sprecher, und von 1994 bis 1997 dem Sonderforschungsbereich 277 „Grenzflächenbestimmte Materialien“.
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Neue Professorin für Informatik

Martina Maggio ist neue Informatik-Professorin am Saarland Informatics Campus, Foto: privat

Martina Maggio wechselt von der schwedischen Universität Lund, einer der profiliertesten Universitäten für die Anwendung von Methoden der Regelungstechnik im Softwarebereich, an die Universität des Saarlandes.

Maggio studierte Technische Informatik am Politecnico di Milano in Italien, wo sie 2012 zum Thema „Control Based Design of Computing Systems“ promovierte. Seit März 2012 war sie als Associate Professor in Lund tätig.

Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Regelungstechnik und dem Entwurf von Computersystemen. Martina Maggio setzt einerseits regelungstechnische Verfahren ein, um beispielsweise die Auslastung von Rechnersystemen zu optimieren, andererseits nutzt sie Informatikverfahren, um regelungstechnische Systeme zu analysieren.

In ihrer Forschung befasst sie sich auch mit der Analyse des Verhaltens regelungstechnischer Systeme beim Eintreten unerwarteter Ereignisse, zum Beispiel Verpassen einer Deadline bei der Berechnung. Eine solche verzögerte Berechnung eines Ausgangssignals kann gerade in sicherheitskritischen Anwendungen wie automatisiertes Fahren kritische Folgen haben.

An der Universität des Saarlandes wird Martina Maggio ihre Arbeiten an der Anwendung regelungstechnischer Verfahren in softwaregetrieben Systemen fortsetzen. Einen Schwerpunkt legt sie dabei auf die Analyse und Verifikation realer Implementierungen von Regelungssystemen – ein Forschungsgebiet, das im Zuge der fortschreitenden Integration künstlicher Intelligenz in regelungstechnischen System zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Wolfram Henn erneut in Deutschen Ethikrat berufen

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Der Humangenetiker und Medizinethiker Professor Wolfram Henn gehört für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren dem Deutschen Ethikrat an. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat den Leiter der Humangenetischen Beratungsstelle der Universität des Saarlandes zum 30. April zusammen mit weiteren 20 Mitgliedern in den Rat berufen. Der neu besetzte Ethikrat hat insgesamt 24 statt bislang 26 Mitglieder. Das Gremium wird je zur Hälfte auf Vorschlag des Bundestages und der Bundesregierung benannt.

Bereits seit 2016 ist Wolfram Henn Mitglied des Deutschen Ethikrates, eine Wiederberufung ist nur einmal möglich. Der Deutsche Ethikrat bearbeitet als unabhängiger Sachverständigenrat „ethische, gesellschaftliche, naturwissenschaftliche, medizinische und rechtliche Fragen sowie die voraussichtlichen Folgen für Individuum und Gesellschaft, die sich im Zusammenhang mit der Forschung und den Entwicklungen insbesondere auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften und ihrer Anwendung auf den Menschen ergeben“. Henn vertritt hier insbesondere die Schwerpunkte Humangenetik, informationelle Selbstbestimmung und Forschungsethik.

Wolfram Henn befasst sich in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Universität des Saarlandes mit ethischen und psychosozialen Problemen der humangenetischen Forschung und Diagnostik. Der Professor für Humangenetik und Ethik gehört zahlreichen Gremien, Kommissionen und Beiräten an. So ist er bereits seit vielen Jahren Sachverständiger beim Bundestag zu Themen wie Gentests beim Embryo und Gendiagnostik. Seit 2013 ist er Stellvertretender Vorsitzender der 15-köpfigen Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer; diesem Gremium gehört er bereits seit 2007 an.

Professor Rolf Elling Berg wird 85 Jahre alt

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Am 19. April 2020 begeht der frühere Direktor der Abteilung Kieferorthopädie der Homburger Kliniken für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Professor für Kieferorthopädie an der Universität des Saarlandes, Dr. odont. Rolf Elling Berg, in Sandefjord in seiner norwegischen Heimat seinen 85. Geburtstag.
Auf einer Insel nördlich des Polarkreises in Hadsel geboren, absolvierte er nach dem Abitur das Studium der Zahnmedizin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, das er 1958 mit dem Staatsexamen abschloss. Anschließend kehrte Rolf Elling Berg nach Norwegen zurück, wo er als Zahnarzt bei der Marine tätig war und Assistentenstellen in verschiedenen Praxen und Schulzahnkliniken wahrnahm.
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85. Geburtstag von Professor Reinhard Schneider

Prof. Dr. Reinhard Schneider (Foto: Saar-Uni)

Seinen 85. Geburtstag kann am 13. März 2019 Dr. Reinhard Schneider, emeritierter Professor für Mittelalterliche Geschichte, in seiner Heimatstadt Berlin begehen. Er studierte Geschichte, Lateinische Philologie, Romanistik und Philosophie an der Freien Universität und war fünf Jahre als Gymnasial-Lehrer tätig. Nach seiner Dissertation 1963 wirkte er am Berliner Friedrich-Meinecke-Institut und habilitierte sich 1971 mit der Studie „Königswahl und Königserhebung im Frühmittelalter. […]“; zudem war er Sprecher eines Forschungsschwerpunkts „Zisterzienser“. 1974/75 übernahm er den Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Philipps-Universität Marburg und hatte dort 1978/79 das Dekanat des Fachbereichs Geschichtswissenschaften inne.

Von 1980 bis zu seiner Emeritierung 2001 lehrte und forschte Reinhard Schneider als C4-Professor an der Saar-Uni. Er agierte unter anderem als Sprecher des Landesverbandes Saar des Deutschen Hochschulverbandes, leitete zwischen 1987 und 1989 als Dekan die Philosophische Fakultät und initiierte die Gründung des Universitätsarchivs. Außerdem war er von 1984 bis 1999 Vorsitzender der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und gehört dem renommierten „Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte“ sowie weiteren wissenschaftlichen Vereinigungen an.

In seinen Publikationen widmete sich Prof. Schneider der Geschichte des Frankenreichs, der Rechts- und Verfassungsgeschichte des Mittelalters, der Geschichte des Königtums, der Zisterzienserforschung sowie dem Themenbereich Wahlen und Wählen im Mittelalter. Außerdem engagierte er sich maßgeblich im Forschungsschwerpunkt „Grenzregionen und Interferenzräume“ der Philosophischen Fakultät. Zuletzt ist im Oktober 2012 seine Monographie „Vom Dolmetschen im Mittelalter. Sprachliche Vermittlung in weltlichen und kirchlichen Zusammenhängen“ erschienen.