Deutsch-Französische Freundschaft
„Friedenslinde“ auf dem Campus gepflanzt

Als lebendiges Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft wurde am 29. Oktober vor der diesjährigen Rentrée francophone eine Winterlinde am Eingang der Universität des Saarlandes gepflanzt – gespendet vom Rotary Club Forbach-Goldene Bremm Saar und dem Club des Affaires Saar-Lorraine. 

Beim Pflanzen der Winterlinde (von links): Fabienne Pierrard (Präsidentin des Clubs des Affaires Saar-Lorraine), Dr. Elke Lieb (Past-Präsidentin des Rotary Clubs), Prof. Claudia Polzin-Haumann (Leiterin der Cellule francophone en Allemagne), Prof. Romana Weiershausen (Leiterin des Frankreichzentrums) und Prof. Dominik Brodowski (Vizepräsident für Internationalisierung und Europa). Foto: Lena Mittermüller / UdS

Der Baum steht symbolisch für die besondere deutsch-französische Verbindung, die die Universität des Saarlandes seit ihrer Gründung 1948 prägt. Damals entstand die Universität mit Unterstützung Frankreichs als europäisches Friedensprojekt und Ort der Verständigung. Die Linde soll nun auf der Grünfläche am Eingang der Universität als lebendiges Zeichen für gemeinsame Geschichte und Zukunft wachsen – getragen von Offenheit, Vertrauen und dem festen Willen zur Zusammenarbeit. 

Die Rentrée francophone stand zum 60-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Nantes und Saarbrücken in diesem Jahr ganz im Zeichen des Austauschs und der Freundschaft. Vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich daher etliche Interessierte zur gemeinsamen Baumpflanzaktion. 

Die Pflanzung der „Friedenslinde“ geht auf die Initiative des deutsch-französischen Rotary Clubs Forbach-Goldene Bremm-Saar zurück. Seine grenzüberschreitende Initiative „Ein Baum für den Frieden“ soll sein Engagement für nachhaltige Entwicklung und internationale Verständigung verdeutlichen. Dabei sollen insgesamt 20 Freundschaftsbäume auf beiden Seiten der Grenze gepflanzt werden.

Der Idee „deutsch-französische Freundschaft säen“ hat sich auch das Team des von Professorin Claudia Polzin-Haumann geleiteten Projekts „Französisch und mehr“ verschrieben: Neben der Förderung von Französisch in mehrsprachigen Kontexten steht das Schaffen von Begegnungsmomenten im Vordergrund. Bei der Baumpflanzaktion hat das Projektteam kleine Samenpäckchen in die gelockerte Erde um die Freundschaftslinde gesetzt, denn "Wo Sprachen blühen, wächst Gemeinschaft, sei es mit den Nachbarn auf der anderen Seite der Grenze, in Frankreich oder in der Frankophonie", ist Claudia Polzin-Haumann überzeugt.

19.11.2025
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