Steffen Rausch ist neuer Professor für Urologie

Steffen Rausch ist Experte für Uro-Onkologie. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle zwischen operativer Therapie, medikamentöser Tumorbehandlung und klinischer Forschung. Ihm ist es wichtig, neue wissenschaftliche Entwicklungen strukturiert und praxisnah in die Patientenversorgung zu überführen. Jetzt wurde er zum Professor für Urologie und Kinderurologie der Universität des Saarlandes ernannt, zudem nimmt er seine Tätigkeit als Klinikdirektor am Universitätsklinikum des Saarlandes auf.

Foto: UKT

Zuletzt war Steffen Rausch als stellvertretender Klinikdirektor an der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum in Tübingen tätig und verantwortete dort die operative und medikamentöse uro-onkologische Versorgung. Hierfür koordinierte er sowohl das Zentrum für Urogenitale Tumore als auch die klinische Studienzentrale der Klinik für Urologie. Ein Schwerpunkt war dabei, klinische Studien zu entwickeln und durchzuführen und Therapieentscheidungen auf Basis von Biomarkern in den klinischen Alltag zu integrieren.

Mit Blick auf seine Tätigkeit am Universitätsklinikum des Saarlandes verbindet Steffen Rausch das Ziel, die Klinik sowohl strukturell als auch inhaltlich weiterzuentwickeln. Sie soll als leistungsstarkes uro-onkologisches Referenzzentrum weiter ausgebaut werden und moderne chirurgische Verfahren, systemische Therapiekonzepte und klinische Forschung eng miteinander verzahnen. Der Urologe will dafür die robotische und minimal-invasive endoskopische Chirurgie weiterentwickeln und innovative diagnostische Verfahren wie molekulare Biomarker und bildgebende Verfahren integrieren, um damit die Behandlungspfade zu strukturieren. Gleichzeitig sieht Steffen Rausch großes Potenzial darin, ambulante und tagesklinische Versorgungsstrukturen auszubauen und sich mit regionalen und internationalen Partnern zu vernetzen.

Neben der klinischen Versorgung spielt für Steffen Rausch die Forschung eine zentrale Rolle. Er will translationale Ansätze weiter stärken und neue Therapieansätze frühzeitig in klinische Studien überführen. Dabei geht es ihm auch darum, die Voraussetzungen für größere interdisziplinäre Projekte und Kooperationen zu schaffen.

In der Lehre ist dem Medizinprofessor wichtig, Studierenden und jungen Ärztinnen und Ärzten nicht nur fachliches Wissen zu vermitteln, sondern auch ein Verständnis für evidenzbasierte Entscheidungsprozesse und klinische Verantwortung zu entwickeln. Er will dafür die Urologie an der Medizinischen Fakultät als modernes, wissenschaftlich geprägtes und gleichzeitig patientennahes Fachgebiet weiterentwickeln. 

Foto: Universitätsklinikum Tübingen/Beate Armbruster

 

 

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