Ahmad Aljohmani erhält Förderpreis der Hans-und-Ruth-Giessen-Stiftung

Dr. Ahmad Aljohmani ist einer der beiden Preisträger, die am 19. März in der Aula der Universität des Saarlandes von der Hans-und-Ruth-Giessen-Stiftung ausgezeichnet wurden. Der Nachwuchsforscher im Bereich Medizin, der am Universitätsklinikum des Saarlandes eine eigene Arbeitsgruppe leitet, erforscht Ansatzpunkte für Therapien, die schädliche Entzündungen dämpfen, ohne die antibakterielle Abwehr zu beeinträchtigen. 

Foto: privat

Ahmad Aljohmani untersucht, wie der Körper auf schwere bakterielle Infektionen reagiert und wie sich dadurch entstehende schädliche Entzündungsprozesse gezielt bremsen lassen. Mit dem Preis baut er nun einen neuen Forschungsschwerpunkt im Bereich Kopf-Hals-Tumoren auf. Auch bei Tumoren spielen körpereigene Signalwege und Enzyme eine wichtige Rolle, insbesondere für deren Wachstum und Ausbreitung.

Dr. rer. nat. Ahmad Aljohmani ist im Oktober vergangenen Jahres bereits mit dem Eduard-Martin-Preis 2025 ausgezeichnet worden. Seine Doktorarbeit, die von Professorin Daniela Yildiz betreut wurde, trägt den Titel: „Cell-specific regulation and function of ADAM10 and ADAM17 during Pseudomonas aeruginosa infection“.

Die Hans-und-Ruth-Giessen-Stiftung wurde 2017 gegründet, um besonders begabte junge Menschen in den Bereichen Naturwissenschaften, Medizin und Klassische Musik zu unterstützen. Jährlich steht eine Fördersumme von 50.000 Euro zur Verfügung. 
Weitere Infos unter: www.hr-giessen-stiftung.de
 

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