400. Todestag von William Shakespeare

„Shakespeare ist absolut aktuell”

Am 23. April 1616 verstarb William Shakespeare in Stratford-upon-Avon. 400 Jahre danach werden Shakespeare-Kenner in ganz Europa und weltweit des bedeutenden Dichters gedenken und sein Werk auch weiterhin intensiv diskutieren. Für Anglistik-Professor Joachim Frenk von der Universität des Saarlandes ist Shakespeare ein europäischer Dramatiker und Dichter. Er habe zum einen europäische Einflüsse in seinen Dramen verarbeitet, ohne die sein Werk nicht denkbar sei. Zum anderen könne man bei Shakespeare Denk- und Handlungsweisen nachlesen, die zum kulturellen Kernbestand des modernen Europas gehörten.

Sprachtechnologie

Dialog-Box überwindet Sprachgrenzen bei Computerspielen

Sprachtechnologen der Saar-Uni machen eine neue Art von Kommunikation in Computerspielen möglich: Die Spieler können dem Computer wie einem Menschen Fragen stellen, Befehle erteilen – und das in ihrer jeweiligen Landessprache. Der Rechner versteht, verknüpft und managt ihre Missionen. Anhand eines Weltraum-Abenteuers entwickelten Dietrich Klakow und sein Forscherteam das Dialog-System gemeinsam mit Projektpartnern.

Sprachwissenschaft

Krimis auf dem Seziertisch der Sprach-Profiler

Stefan Diemer seziert mit seinem Team die Sprache von Fernsehserien. Insbesondere Krimis kommen auf den Tisch der Sprachwissenschaftler. Wortwahl, Sätze, Gesprächsstruktur, ja selbst die Zahl der Worte verraten ihnen Ungeahntes. Nichts Geringerem als der Erfolgsformel des „Quality TV“ sind die Anglisten auf der Spur.

Sprachtechnologie

Der Computer soll auch zwischen den Zeilen lesen

Spitzfindiger Spott lässt den Rechner kalt: Der Computer versteht keine Ironie. Michael Wiegand und sein Team bringen ihm bei, Meinungen, Stimmungen und Gefühle aus dem, was wir sagen, herauszulesen. Mit Forschern aus Hildesheim wollen die Sprachtechnologen dazu beitragen, dass der Rechner nicht von vornherein an Wortwitz scheitert.