Prof. Guido Kickelbick zum Sprecher der Konferenz der Fachbereiche Chemie gewählt

Der Professor für Anorganische Festkörperchemie an der Saar-Universität vertritt zukünftig deutschlandweit die Interessen der Fachbereiche Chemie. Die Konferenz der Fachbereiche Chemie (KFC) ist die Vereinigung der chemischen Fachbereiche und Abteilungen der Universitäten und wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland.

© Jörg Pütz

Die KFC umfasst circa 60 Hochschulen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, sich um gemeinsame Angelegenheiten der Forschung und Lehre der beteiligten Fachbereiche zu kümmern. Sie vertritt dabei die Interessen der Chemie-Fachbereiche gegenüber der Politik, der Fachgesellschaften und der Gesellschaft. „In einer Zeit, in der das Interesse der Studierenden an naturwissenschaftlichen Fächern abnimmt, die Universitäten unterfinanziert sind und die Energiekosten steigen, ist ein konzertiertes Vorgehen der Chemie-Fachbereiche in Deutschland sehr wichtig“, betont Guiodo Kickelbick. Die zukünftigen Herausforderungen seien vielfältig und könnten nur gemeinsam bewältigt werden. 

Spezielle Themen, die Prof. Kickelbick mit seiner Co-Vorsitzenden Prof. Ivana Fleischer (Uni Tübingen) angehen will, sind digitale Prüfungen, die haushalterische Eigenständigkeit von Professuren, das Thema Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre sowie Fragen, die sich auf die Ausbildung der Studierenden und die Anwendung des Chemikalienrechts beziehen. Organisationen, zu denen die KFC dabei besonders enge Beziehungen pflegt, sind die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Verband der Chemischen Industrie (VCI/Fonds), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie der Fachbereichstag Chemieingenieurwesen an Fachhochschulen (FCFH). Die KFC versteht sich als Beraterin dieser Gremien in fachspezifischen Angelegenheiten und ist ihrerseits im Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultätentag (MNFT) vertreten.
 

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