Wissenschaftspreis des Deutschen Olympischen Sportbundes

Dr. Monika Frenger (Foto: DOSB)

Erfolg beim Wettbewerb um die wichtigste Auszeichnung der deutschen Sportwissenschaft: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat Monika Frenger für ihre Doktorarbeit bei Sportsoziologe Professor Eike Emrich mit der Silbermedaille des DOSB-Wissenschaftspreises ausgezeichnet. Der Preis wurde ihr Mitte Januar 2019 in Potsdam überreicht.

Monika Frenger hat sich mit dem Problem- und Geschäftsfeld Doping befasst. In ihrer mehrfach preisgekrönten Doktorarbeit räumt sie mithilfe wissenschaftlicher Methoden mit Mythen rund um Doping auf. Ihre Erkenntnisse tragen dazu bei, die komplizierten sozio-ökonomischen Zusammenhänge im Geschäftsfeld Doping besser zu verstehen und sind damit Voraussetzung für wirkungsvolle Maßnahmen gegen Doping.

Monika Frenger liefere überraschende Erkenntnisse, die Anregungen für weitere Forschungen geben und auch die bisherige Anti-Doping-Politik kritisch hinterfragten, sagte Professor Achim Conzelmann, der Vorsitzende des Kuratoriums für die Verleihung des DOSB-Wissenschaftspreises, bei der Preisverleihung. Die herausragende Dissertation beschreite innovative methodische Wege und bereichere damit die quantitative empirische Sozialforschung in der Sportwissenschaft wesentlich.

Für ihre Arbeit hatte Monika Frenger bereits den Eduard-Martin-Preis der Universitätsgesellschaft des Saarlandes erhalten. Einen Bericht hierüber finden Sie hier.