Richard-van-Dülmen-Preisträger

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Bei der Jahresfeier der HoK-Studiengänge am 12. Juli 2018 haben zwei Absolventen den jeweils mit 500 Euro dotierten Richard-van-Dülmen- Preis erhalten. Melanie Mohammadi wurde für ihre Diplomarbeit im Fach Kultur- und Mediengeschichte (Prof. Clemens Zimmermann) ausgezeichnet. Ihr Thema: „Die bildliche Repräsentation von Industriestädten im Medium Bildband“. Dabei untersuchte sie Bildbände über ost- und westdeutsche Städte der Eisen- und Stahlindustrie von 1945 bis 2000. Insbesondere in der Medien- und Stadtgeschichte hat sie damit weitgehend Neuland betreten, da Bildbände als mediales Genre in der deutschsprachigen Forschung bisher kaum beachtet worden waren.

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Rainer Hartz hat den Preis für seine Masterarbeit im Fach Europäische Regionalstudien (Prof. Peter Dörrenbächer) erhalten. In seiner Arbeit „Kulturelle Zwischennutzungen und ihre Bedeutung für die Entstehung von Urbanität am Beispiel Saarbrücken“ untersuchte Hartz das Phänomen von innerstädtischen Brachen und Gebäudeleerständen und führte in Saarbrücken eine qualitative Erhebung durch – gemeinsam mit den wichtigsten Akteuren der kulturellen Zwischennutzerszene sowie den Vertretern der Immobilienwirtschaft und der Verwaltung.