Hohe Auszeichnungen für Materialforscher Eduard Arzt

Eduard Arzt. Foto: Iris Maurer

Der Wissenschaftliche Geschäftsführer des INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien und Professor für Neue Materialien an der Universität des Saarlandes, Eduard Arzt, wurde von der United States National Academy of Engineering zum Internationalen Mitglied gewählt. Damit erhält Arzt eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen der USA.

Er wird insbesondere für seine „Forschung über die mechanischen Eigenschaften und die Entwicklung von bioinspirierten funktionellen Oberflächen für medizinische Adhäsive und neuartige Greifsysteme“ geehrt. Die US National Academy of Engineering (NAE) ist ein Zusammenschluss führender Forscherinnen und Forscher, der sich das Ziel gesetzt hat, den technischen Fortschritt der Menschheit zu unterstützen. Von den insgesamt ca. 2580 Mitgliedern aus Akademie und Industrie stammen 281 nicht aus den USA, davon nur 22 aus Deutschland. Für Eduard Arzt ist es die dritte Mitgliedschaft in einer angesehenen Gelehrtengesellschaft: Seit 2002 ist er Mitglied der Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften in Halle und seit 1997 korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.

Auch die TMS – The Minerals, Metals & Materials Society aus Pittsburgh, PA, USA, lässt Eduard Arzt eine ihrer höchsten Auszeichnungen zukommen. Am 26. Februar erhält er in San Diego den Morris Cohen Award, der für „herausragende Beiträge zur Wissenschaft oder Technologie von Materialeigenschaften“ verliehen wird.

Seit vielen Jahren unterhält Eduard Arzt enge wissenschaftliche Beziehungen und Forschungskooperationen mit den USA. Er hatte Gastprofessuren und -aufenthalte an der Stanford Universität, dem Massachusetts Institute of Technology und der University of California in Santa Barbara und San Diego inne.