Hohe Auszeichnung für Professor Karl Fischer

Die Deutsche Gesellschaft für Kristallographie hat Professor Karl Fischer für sein wissenschaftliches Lebenswerk ihre höchste Auszeichnung, die Carl-Hermann-Medaille, verliehen. Der emeritierte Professor für Kristallographie an der Universität des Saarlandes hat sich insbesondere durch Arbeiten zur Anwendung der Synchrotronstrahlung und der anomalen Dispersion von Röntgenstrahlung zur Bestimmung von Kristallstrukturen verdient gemacht.

Fischer leitete von 1964 bis 1993 das Institut für Kristallographie an der Universität des Saarlandes und wirkte im Vorstand des Sonderforschungsbereichs 130 „Ferroelektrika“. Er war als Gastprofessor an der University of Minnesota und am Institut Laue-Langevin in Grenoble tätig. Auch heute noch, mittlerweile 95-jährig, arbeitet Karl Fischer wissenschaftlich an der Universität und in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen.

Foto: privat

Die Kristallographen Professor Horst P. Beck und Dr. Robert Haberkorn von der Universität des Saarlandes überreichten die Medaille. Eine Aufzeichnung der Verleihung im kleinen Kreis wurde im Rahmen der diesjährigen virtuellen Konferenz der Gesellschaft für Kristallographie eingespielt.