Germaine de Stael-Preis für Annika Haß

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Annika Haß hat für ihre Doktorarbeit an der Saar-Universität den Germaine de Stael-Preis erhalten. Mit diesem Preis des Frankoromanisten-Verbandes werden exzellente Dissertationen der französischen Literatur- und Kulturwissenschaft ausgezeichnet. Sie hatte sich mit der transnationalen Verlagsbuchhandlung Treuttel & Würtz von 1750 bis 1850 beschäftigt und dafür 2019 bereits den Eduard-Martin-Preis erhalten. Die Dissertation wurde in einem Co-Tutelle-Verfahren von den Professoren Frédéric Barbier (École Pratique des Hautes Études, Paris) und Hans-Jürgen Lüsebrink an der Saar-Uni betreut. Seit einem Jahr ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität Frankfurt/Main. Derzeit forscht Annika Haß mit Unterstützung eines Feodor-Lynen-Stipendiums der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der École Normale Supérieure in Paris.