Auszeichnung für Mathematiker der Saar-Uni

Michael Hartz. Foto: Fern-Universität Hagen/Hardy Welsch

Der Jaroslav-und-Barbara-Zemanek-Preis in Funktionalanalysis mit Schwerpunkt Operatortheorie wird im Jahr 2020 an Juniorprofessor Dr. Michael Hartz von der Universität des Saarlandes für seine Arbeiten über operatororientierte Funktionentheorie in mehreren Variablen verliehen.

Funktionalanalysis und Operatortheorie sind wichtige mathematische Felder, die unter anderem in der Kontrolltheorie (z.B. Entwicklung von Autopiloten, Reaktorkontrolle usw.), beim maschinellen Lernen und in der mathematischen Beschreibung der Quantenmechanik Anwendung finden. Michael Hartz‘ Forschung ist jedoch reine Grundlagenforschung.

Ermöglicht durch eine Spende der Familie Zemanek wurde der jährlich verliehene Zemanek-Preis im März 2018 vom Institut für Mathematik der Polnischen Akademie der Wissenschaften (IM PAN) gestiftet, um Forschung in Funktionalanalysis, Operatortheorie und verwandten Gebieten zu fördern. Er wurde gestiftet, um junge Mathematikerinnen und Mathematiker unter 35 Jahren zu fördern, die wichtige Beiträge zum Forschungsgebiet geleistet haben.

Das IMPAN in Warschau ist die renommierteste Forschungsstätte für Mathematik in Polen. Zudem ist Polen als Mutterland der Funktionalanalysis prädestiniert dafür bedeutende Arbeiten in der Funktionalanalysis auszuzeichnen.

Weitere Infos im aktuellen Newsletter der European Mathematical Society.