Ausgezeichnete Lehre im Praktischen Jahr des Medizinstudiums

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Dr. Torben Rixecker (l.) von der Klinik für Innere Medizin I ist Träger des Lehrpreises 2019 für das Praktische Jahr angehender Mediziner, kurz PJ. Professor Berthold Seitz (r.), Direktor der Universitätsaugenklinik und Fakultätsbeauftragter für das Praktische Jahr, überreichte die Auszeichnung Mitte Dezember im Rahmen der Examens- und Promotionsfeier der Medizinischen Fakultät.

Der Lehrpreis wird seit 2017 jährlich vergeben und ist Teil eines Zehn-Punkte-Programms zur Verbesserung des Praktischen Jahres, mit dem ein Motivationsschub für gute Lehre gelungen ist: Für dieses Konzept, auch „Task Force PJ-Lehre“ genannt, waren Professor Seitz, Studiendekan Professor Norbert Graf und Dr. Dominik Monz ihrerseits im März 2019 vom saarländischen Ministerpräsidenten mit dem ersten Preis des Landespreises Hochschullehre ausgezeichnet worden.

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Nominiert für den PJ-Lehrpreis 2019 waren insgesamt drei Ärzte: neben Dr. Torben Rixecker (2.v.r.) Dr. Dominik Schmitz (2.v.l.) aus der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie sowie Dr. Christian Giebels aus der Klinik für Thorax- und Herz-Gefäßchirurgie (Mitte, rechts: Prof. Carola Meier, Geschäftsführende Professorin der Fachrichtung Anatomie und Zellbiologie). Mitglieder einer Jury bestehend aus der „PJ-Task Force“, der „PJ Faculty“ und Studierenden hatten die drei Mediziner aus allen eingegangen Bewerbungen nach den Kriterien Innovation, Praxisrelevanz, Durchführbarkeit und Nachhaltigkeit ausgewählt. Dr. Torben Rixecker überzeugte mit seinem Lehrkonzept und sammelte die meisten Punkte.

Dotiert ist der Lehrpreis mit 4.000 Euro. Den Betrag stiftet die Willy Robert Pitzer Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Willy Pitzer war Architekt und begann in den 1970er Jahren mit dem Aufbau eines Rehaklinik-Konsortiums, das er auch leitete. Die Stiftung pflegt unter anderem einen wissenschaftlichen, insbesondere medizinischen Förderungsschwerpunkt.