90. Geburtstag von Professor Klaus Schimrigk

Foto: privat

Am 21. Juni begeht der frühere Direktor der Klinik für Neurologie an der Homburger Universitäts-Nervenklinik und ehemalige Vorsitzende des Landesverbandes Saar der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Prof. Dr. Klaus Schimrigk, inzwischen wohnhaft in Bochum, seinen 90. Geburtstag.

In Überlingen am Bodensee geboren, führte ihn sein Medizinstudium an die Universitäten Münster, Freiburg, München, Innsbruck und Kiel. Nach der Promotion und dem Staatsexamen in Kiel wirkte Klaus Schimrigk unter anderem an der Neurologischen Universitätsklinik in Hamburg, wo er sich intensiv den Muskelkrankheiten widmete und das neurohistologische Labor leitete. Mit Prof. Dr. Mertens baute er die erste neurologische Intensivstation auf. Nach zwei Jahren als wissenschaftlicher Assistent der Neuroanatomie (Prof. Dr. Kurt Fleischhauer) habilitierte er sich 1968 mit der Studie „Regionale Gewebsreaktionen der Hirnventrikelwände des Menschen“. Nach der Habilitation wechselte Prof. Dr. Schimrigk an die Universitätsklinik in Würzburg, wo Prof. Dr. Mertens kurz zuvor den Lehrstuhl für Neurologie übernommen hatte.
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